Wodurch unterscheiden sich Trekkingräder von Mountainbikes?

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4 Antworten

Meist ist der Rahmen auch etwas schwerer und die Anbauteile, zumindest bei einem sportlich ausgelegten Trekkingbike, sind auf lange Touren optimiert -so gibt es meist viele Ösen für stabile Gepäckträger, mehrere Flaschenhalter etc. So kann man ein Trekkingrad meist hinten und vorne ziemlich gut bepacken - was beim MTB so nicht ganz möglich ist. Vielfach haben Trekkingräder mittlerweile auch vorne eine Federung wie beim MTB, meist aber mit weniger Federweg und hinten stellenweise auch eine Federung - oftmals nur über eine gefederte Sattelstütze.

Trekkingräder haben meistens noch einen weiteren Unterschied: sie rollen auf 28-Zoll-Rädern, Mountainbikes auf 26 Zoll. Ansonsten gibt es noch Unterschiede bei der Geometrie (Trekkingräder sind eher länger ausgelegt) und andere Kleinigkeiten (Halterungen oder Vorbereitungen für Bleche und Träger).

gerhard73 25.09.2007, 01:23

@pooky: weißt Du auch warum die Trekkingräder 28-Zoll-Räder haben? Warum besteht eigentlich dieser Unterschied? Wäre interessant zu wissen

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pooky 25.09.2007, 08:55
@gerhard73

Trekkingräder sind klassischerweise Langstreckenräder. Mit ihnen soll man auf längeren Strecken auch über unbefestigte Wege rollen können. 28 Zoll-Räder haben durch ihren größeren Umfang eine größere Entfaltung bei gleicher Übersetzung(Meter pro Kurbelumdrehung) als MTBs, die für überwiegend unbefestigte Terrains, aber nicht direkt für die Langstrecke entwickelt wurden. Sicher kann man auch mit MTBs längere Strecken fahren... aber Trekkingräder sind eben dafür gebaut.

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Die zivile Version von Mountainbikes (MTB) mit Schutzblechen und Gepäckträger heisst Allterrainbikes (ATB).

Trekkingräder sind eher leichte Versionen dessen, was man früher als Tourenräder bezeichnete.

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