Wo sollte ich taktisch gesehen meinen Aufschlag im Volleyball hinspielen?

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4 Antworten

Natürlich solltest Du immer die Schwächen des Gegners ausnützen. Das hängt aber stark von der Qualität deines Aufschlages ab. Sehr wirkungsvoll ist auch ein Aufschlag zwischen zwei Spieler, so dass sich beiden gegnerischen Spieler erst einig werden müssen, wer den Aufschlag annimmt. Wenn du so platziert aufschlagen kannst, wird das sicher für Verwirrung bei der gegnerischen Annahme sorgen. Je härter dein Aufschlag umso besser ist es. Die Tatkitk ist es den Aufschlag immer zu variieren, da sich sonst der Gegner darauf einstellen kann.

squasher 18.05.2008, 17:48

gute Tips!

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MadVolley hat in meinen Augen die Frage perfekt beantwortet. Er hat die wichtigsten Faktoren für die Entscheidung alle aufgeführt. Ein Tipp noch von mir als Trainer und Spieler: Mach den Aufschlag, den du am besten kannst.

Also da könnte ich dir als Volleyballtrainer natürlich ganze Romane drüber schreiben! Entscheidend sind immer die Voraussetzungen: - Wie sind deine Fähigkeiten (kannst du platziert, hart ... aufschlagen) - Wie sind die Fähigkeiten des Gegners und und und... - Spielsystem des Gegners

Du kannst verschiedene Aufschlagvarianten ausführen. Zumeist ist die harte Sprungaufgabe nicht immer das beste Mittel, da ab einem gewissen Niveau die Gegenspieler gut damit zurecht kommen. Flatteraufgaben sind daher oft sinnvoll, da es immer noch einige Spieler gibt die damit nicht zurecht kommen. Dann musst du dich selber fragen ob du gewisse Dinge gut beherrscht! Kannst du WIRKLICH platziert aufgeben? Kannst du den Ball sehr hart aufgeben..

Generell gibt es natürlich ein paar Tipps: - zwischen 2 Spieler aufschlagen (hart oder flatter) - Harte Aufgaben kurz vor die Grundlinie (Der gegner hat wenig Zeit zu entscheiden ob in oder out und lässt sie manchnmal rein fallen) - Flatteraufgaben "die hinten runter fallen" (der Gegner denkt sie gehen aus, aber sie fallen noch rein) - taktische Aufgaben, z.B. einen guten Angreifer des gegnerischen Teams anspielen um ihn wenn möglich aus dem Angriff zu nehmen - kurze Aufgaben die in der Laufrichtung des Zuspielers runter fallen (falls Läufersystem gespielt wird)

Wie gesagt: Wenn man dann noch taktisch ran geht gibt es auch wieder weitere Überlegungen. dazu muss man aber die eigenen Qualitäten und die des Gegners kennen. So sollte ein Aufgabenspieler lieber "sichere" Aufgaben machen (also fehlerlos) wenn der Gegner in seiner aufstellung im Angrioff nicht top besetzt und die eigene Mannschaft dafür gute Blockspieler "am netz hat". Andererseits sollte bei einer "Angriffsmannschaft", die zwar jeden Ball immer schön "reinhauen" kann, aber dafür leichte Defizite in der Annahme hat, verscuht werden vile Druck mit den Aufgaben zu machen (auch wenn die eine oder andere mal in einem direkten Fehler endet (Aus, Netz) ). Dadurch kann man aber diese Mannschaft in ihrem Spielaufbau stören und die Effektivität ihrer Angriffe senken!

Hoffe ich konnt dir etwas helfen. Wie gesagt das ist ein seeeehr ausführliches Thema und es gibt auch hier nicht wirklich die ULTIMATIVE Antwort darauf!

Dahin wo gerade keiner steht. Oder wo einer schacher unaufmerksammer Spieler steht. Gut sind auch aufschläge, die druckvoll von oben kommen.

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