Wo plaziere ich im Squashcourt einen guten Stoppball?

2 Antworten

Das Wichtigste im Verlaufe eines Ballwechsels ist diesen zu dominieren. Der Stop ist als direkter Winnerschlag ab einer gewissen Spielstärke ungeeignet. Vor Allem ist die Gefahr groß, dem Gegner das ganze Feld zu öffnen, falls man selber nicht rechtzeitig zum T zurückkommt und der Gegner mit hartem Longline/Cross oder einem guten Lob die Initiative übernimmt oder dich direkt ausspielt. Der beste Zeitpunkt ist natürlich der, in dem der Gegner relativ weit hinten im Court steht, z.B, nach einem Boast. Hier kannst du den Ball "abtropfen" lassen. Selbst wenn er den Stop erreichen sollte, ist er wahrscheinlich in der Defensive. Einen Stop aus dem hinteren Feld zu spielen ist riskant, weil der Gegner näher am Ball als du bist und ihn daher wahrscheinlich gut erreichen kann. Dieser Stop sollte mit Kraft und Geschwindigkeit ausgeführt werden und erfordert viel Training. Solltest du neben dem Gegner stehen, kann ein Cross-Stop die beste Wahl sein, da der Gegner die Ausholbewegung nicht so gut deuten kann und du ihn gegen die Laufrichtung spielen kannst. Bei alledem gilt: Der Stop muss sitzen, sonst bist du in der Defensive!

Ein Stopball ist ein gutes Mittel den Gegner von der T-Position des Courts wegzulocken. Am besten ist es, den Stop so zu spielen, dass der Gegner den längestmöglichen Weg zum Ball hat, sprich diagonal zum Gegner. Dass der Ball möglichst flach und kurz gespeilt werden sollte ist eh klar. Der wichtigste Punkt ist aber, dass du den Stop so spielst, dass er vor dem zweiten Mal Aufspringen noch nicht an der Seitenwand war, sprich, dass der Ball nicht ins Feld zurückspringt. Idealerweise soll der Stop gleich ins "Nick" springen, dann hüfpt er gar nicht mehr auf, und er ist unspielbar für den Gegner.

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