Wo liegt der Fehler beim Lauf-Training?

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2 Antworten

Erstmal sprechen die Angaben ja für sich. Zu Beginn nur 2 Km in 25 Minuten machbar und mittlerweile 5 Km in ca. 35 Minuten. Das ist schon mal definitiv eine Verbesserung der Ausdauer und auch der vergleichbaren Laufzeit.

Nun stellen sich die Erfolge nicht im Linearen Takt ein. Je mehr du in das Fortgeschrittene Trainingsstadium kommst, desto kleiner wird die Verbesserungsschere. Leistungssportler feilen mit unter Jahre an einigen Sekunden / Minuten der Leistungsverbesserung. Von daher sehe ich da jetzt nichts außergewöhnliches bei dir.

Was den Puls, die Atemnot oder auch das Herzrasen betrifft, so ist das aus der Ferne nicht einschätzbar. Hier wäre eine ärztliche Untersuchung in Form von Blutwerten, EKG, Belastungs EKG, Blutdruckmessungen etc. sinnvoll um zu schauen ob da alles i.O. ist.

Was dein Vorhaben der erweiterten Laufstrecke betrifft, so musst du versuchen da Training wirklich locker und langsam an zu gehen. Das Problem ist das jeder Ausdauersportler sich einen bestimmten Rhytmus aneignet. Solange man die Distanz im gewohnten Rahmen hält ist dies auch kein Problem. Nimmst du dir vor einige Kilometer hinten dran zu hängen läufst du mit dem gewohnten Rhytmus jedoch in Gefahr auf der verlängerten Distanz einzubrechen.

Nichts desto trotz kann ich dich in einigen Punkten verstehen. Mir geht es als Radsportler in gewisser Weise ähnlich. Meine Ausdauer ist für 60-70 Kilometer gut und ausreichend. Da kann ich gut Intervalle einbauen, Anstiege integrieren oder auch mal bewusst auf Zeit fahren. Bei längeren Strecken geht mir nach Hinten dann einfach die Kraft und Ausdauer flöten, weil ich mehr oder weniger in meinem gewohnten Rhytmus gefangen bin. Da muss man sich dann wirklich am Riemen reissen und die Sache in einem ganz lockeren Tempo angehen.

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4 Monate sind fast nichts. Da musst du schon länger dranbleiben um wirkliche Verbesserungen verbuchen zu können.

Das Märchen mit dem Fettstoffwechsel darfst du ruhig ignorieren, denn tatsächlich ist es so, dass je höher die Anstrengung/der Puls, desto mehr Fett wird anteilig verbrannt. Einfache Rechnung:

1 - du rennst langsam im angeblichen Fettstoffwechsel = verbrannte Kalorien ca 500, davon ca 300 Körperfett.

2 - du rennst schnell; vebrrannte Kalorien (immer pro Stunde) 800, davon 400 Körperfett (Rest Glykogen, eigene Muskelmasse). 

Jetzt rechne dir mal selbst auf mit welcher Art von Training du mehr Fett verbrennst. Übrigens: der Körper verbrennt Fett IN JEDER LEBENSLAGE, IN JEDER SEKUNDE DEINES LEBENS, SELBST BEIM SCHLAFEN!

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