Wintertraining Radsport?

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2 Antworten

Der Radsport gehören zu den Saisonal bedingten Sportarten. Sofern man jetzt im Winter keine Crosswettbewerbe oder Wettbewerbe auf der Bahn absolviert.  Ich fahre das ganze Jahr durch, reduziere das Training und die Intensität im Winter etwas. Ich betreibe den Radsport aber nur noch als Hobbie, ohne Wettkämpfe. Das Fitnessstudio bzw. der Kraftsport ist ein guter Ausgleich. Laufen bietet sich als weitere Ausdauerkpomponennte an, bringt dich in Punkto Radsport aber nicht wirklich weiter. Das sind dann doch zwei paar Schuhe. Hier zählt dann nur das spezifische Radtraining. Ich würde das Radtraining zwischen November und Januar etwas reduzieren. Nur zusehen das du im Grundlagenausdauerbereich agierst. Ab Februar dann die Intensität wieder steigern um im Frühjahr langsam in Form zu kommen. Das Ganze Trainingsprozedere ist natürlich davon abhängig ob du für dich fährst oder an Rennen teilnimmst und wo letztlich deine Ziele liegen.

Ich schließe mich grundsätzlich der Antwort von Juergen63 an. Ich selbst trainiere auch nur noch zum Spaß. Bei Glätte fahre ich nie wieder Rad, nachdem ich mir einmal die Winter- und darauf folgende Saison damit vermasselt habe (Sturz mit Folgen).

Wenn trocken, gehe ich bis -5 °C mit dem Rad auf die Straße (Atembinde! unter 4°C). Darunter bringt nichts, weil ich mir sonst die Atemwege verkühle. Normales Training (2x/Woche 20 - 40 km). Auf einer Fahrt wechsele ich Drehzahl- (Ausdauer, etwa 60%) mit Hochgeschwindigkeits-/Gebirgs- (Kraft, 15%) und ruhige Ausdauersessions (Motivation, 25%) ab. Reine Spaßradausflüge mache ich mit Freunden meist am Wochenende, bringen mir (außer Motivation) jedoch nichts.

Ich laufe locker 1x die Woche 6 km Straße, aber nur als Ausgleich. Mir bringt das für den Radsport gar nichts. 2x die Woche Fitnessstudio 15 Minuten Laufband, wechselndes Tempo. 1 Minute Sprint in der Mitte der Dauer (hohe Laufbandgeschwindigkeit). Sonst so 12 bis 15 km/h. Die Oberschenkelpresse setze ich nicht in Maximalkraft ein, sondern in maximalen Wiederholungen. Die Fahrradkraft trainiere ich lieber auf dem Rad in den Bergen (wohne am Taunusgebirge). Dann bringt mir das auch was.

Für den Rest der Muskeln gehe ich schwimmen. Sporadisch, eher selten.

Vielleicht gibt es im von mir Beschriebenen ja ein wenig Anregung für dich :)

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