Wieso muss man eigentlich Leichttraben beim Reiten?

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6 Antworten

Hallo, klar kann man auch einfach sitzen bleiben. Der Rücken des Pferdes wird auf jeden Fall geschont wenn man am Anfang der Stunde also wenn das Pferd noch nicht ganz aufgewärmt ist leichtreitet! Danach sitzt man eh aus wenn man das Pferd biegt! Denk ich halt ;-) Im Gelände ist es auch für uns Menschen angenehmer weil es ja mehr holpert wenn der Boden uneben ist, probiers einfach mal dann wirst du bestimmt einen Unterschied merken!

Doch, man kann auch sitzen bleiben,d as nennt sich dann "aussitzen". Allersings gibt es gute Gründe für das Leichttraben. Dem nicht so geübten Reiter fällt es meist leichter als auszusitzen. Die Trabbewegung des Pferdes ist relativ hart, wqenn man nicht viel Körperspannung und einen optimalen Sitz hat, wird man da als Reiter ganz schön durchgeschüttelt. Das wiederum ist für das Pfer sehr unangenehm. Hat man beim Leichttraben den richtigen Rhythmus gefunden, ist der Trab wesentlich einfacher zu sitzen und der Rücken des Pferdes wird entlastet.

das leichttraben vermindert den einfluss des reitergewicht auf den pferdrücken und ermöglich auch dem noch ungeübter reiter, der bewegung des pferdes weitgehend störungsfrei zu folgen. es ermüdet den reiter weniger als das aussitzen.

man tabt leicht um den rücken des pferdes zu entlasten, cvorallem am anfang der stunde ist dies wichtig. anfangs ist das pferd noch kalt und wenn man das pferd sofort im rücken durch aussitzen (vorallem durch falsches) blockiert, schwingt der rücken nicht mit und das pferd verspannt sich. durch das leicht traben gibt man dem Pferd rückenfreitheit, ist vorallem auch ganz gut wenn man v/a reiten will

... und es hilft vor allem am Anfang Reiter und Pferd den Takt zu finden.

Beim Leichttraben wird nicht nur der Rücken entlastet, sondern auch das entsprechende Hinterbein, das weiter vorschwingen kann, weil der Rücken freigegeben wird.

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