Wie, wo und warum "Notsituation"?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Problematik hängt mit dem Ruhemetabolismus und dem Jojoeffekt zusammen.Wer hungert kann bei einer Gewichtsabnahme von 10Kg nur 3 Kilo Fett verlieren,wer auf gesunde Art mit Sport dagegen 10Kilo verliert schafft 9Kilo Fett dabei.Der "Fastende"hat trotz der Abnahme von 10KG seinen Fettanteil vergrößert und damit seinen Muskelanteil verringert.Der "sportliche Abnehmer"hat den Fettanteil immer um ca.6-10Prozent gesenktund damit auch immer (ohne Kraftraining)seinen Muskelanteil stark erhöht(und den Grundumsatz gesteigert)! Ein Verlust von Muskelanteil in diesen "Notsituationen" bedeutet einen verringerten Grundumsatz an Kalorien nach der Diät,wo man vorher zu viel aß muss man also nachher sogar mit noch weniger Kalorien auskommen.

Ob die "Campteilnehmer"sportlich aktiv waren weiß ich aber leider nicht.Ich finde dieses Format sehr minderwertig,weder wird hier den Anforderungen des Dschungels(Naturschutz?Ausgeschiedene Teilnehmer und Angestellte logieren in Luxushotels nach langen Flugreisen,wird auch nur ein Euro für die dschungelprojekte gespendet?)noch der Ernährunglehren und dem Umgang mit Lebensmitteln Rechnung getragen.Das dort Halbprominente für Geld fast alles tun muss man sich nicht ansehen auch ist bei mittlerweile 7,5 Millionen Analphabeten in D.die angeblich so große Sehbeteiligung zu relativieren!Ein Vergleich von Campteilnehmern und Insassen von Gefangenenlagern verbietet sich auch auch vielerlei anderen Gründen.

Ich poste hier einmal eine typische Frage und die ausgewählte beste Antwort (!) rein, ich denke, dann wird eher klar, was ich meine:

Frage: >Nehme zu, obwohl ich weniger esse/oder garnicht? Also erstmal hab ich meinen Ernaehrungsplan umgestellt.

Esse weniger...wenig Kalorien...insgesamt bis zu 1500 pro tag. Nehme jedoch zu?!<

Beste Antwort - Ausgewählt durch Abstimmung: Gar nichts essen macht dick da der körper wärend der hungerphase auf sparflamme schaltet wenn er dann wieder etwas bekommt legt er (weil er auf die nächste hungerperiode wartet) reserven an dh man nimmt zu!

So und nun meine Frage: Wie KANN das sein? Wie kann man dicker werden, wenn man die Kalorien reduziert? Das kann m.E. so nicht stimmen. Sparflamme hin, Notsituation her - egal ob Fett, Wasser, Muskeln. Oder?

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@gaze1

1.Viele "Dicke"lügen:zu viele,jedenfalls mehr als die 3Prozent die durch Krankheiten dick sind, haben angeblich immer nur 2 halbe Brötchen den Tag über gegessen!Schuld sind angebliche "Drüsen"oder der gemeine "Stoffwechsel"oder es wird behauptet der Schlanke der bewußt ißt und sich sehr viel bewegt hätte halt bessere"Gene"! 2.Kalorientabellen sind nur Schätzgrundlagen, immer zählt auch die Frische,z.B.der Wassergehalt der Nahrung,der Ballaststoffaktor oder die Temperatur der Getränke und Speisen ist zB.nie mit eingerechnet. 3.Menschen die ungesunde Diäten durchführen, schonen sich oft viel auf dem Sofa, auch Besucher von Studios "schafften" es in einigen Versuchen sich vor und nach dem Studiobesuch weniger zu bewegen und hatten überhaupt nicht die errechneten Kalorienumsätze! Ratschlag:Sich tüchtig bewegen-dann darf man auch tüchtig futtern!Wer Kalorien verringert muss das ohne Bewegungseinschränkugen machen und dann wird er abgesehen von hormonellen Schwankungen und Wasserverlusten des Körpers auch abnehmen!Wer Ausdauersport im Freien durchführt fördert seine somatische Intelligenz,reguliert sein Apetitverhalten allgemein und kann seinen Fettstoffwechsel trainieren-der fleißige Sportler darf nicht nur essen er muss essen!Ein Nichtsportler kann kaum ohne die richtige Bewegung alles an Speisen und Gerichten kalorienmäßig exakt einordnen-noch kennt er seinen genauen (kleinen)Verbrauch. Ausdauersport macht auch hart gegenüber Hunger und Durst und Sportler hangeln nicht von einer ungesunden Diät zur Nächsten sondern steigern lieber ihre Strecken und Geschwindigkeiten,bzw führen neue vielseitige Sportarten zu ihrem Sport dazu!

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Dass man bei reduzierter Kalorienaufnahme ohne Bewegung(ssteigerung) mehr Muskeln als Fett verliert, macht mich echt nachdenklich...

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Wer hat dir denn so ein Unfug erzählt? Der Körper stellt sich zwar darauf ein dass ihm aufeinmal weniger Energie zur Verfügung steht. Der Körper reagiert und versucht weniger Energie zu verbrauchen. Man nimmt aber trotzdem ab wenn man ein Kaloriendefizit hat. Erst wenn man dann wieder anfängt "normal" zu essen, also wie vor der Hungerphase, dann nimmt man unweigerlich zu, da der Körper noch im Sparmodus ist.

Anfangs nimmt man tatsächlich schnell und viel ab, wie man bei den Biggest Loser sehen kann. Dort sind in der ersten Wochen schon Mal 7-8 kg machbar. Aber je weiter diese unsinnige strikte Diät weiter geht, nehmen die Kandidaten immer weniger ab. Man siehtr es ja, dass 2 kg dann schon so den Durchschnitt ausmachen. Sicherlich versuchen die Kandidaten mit sehr viel Sport ihren Stoffwechsel anzukurbeln, aber die fehlende Nahrung macht sich langsam aber sicher bemerkbar. Was nur keiner sagt: so viel Fett KANN man auf einmal nicht verlieren. Die Kandidaten bauen rapide Muskeln ab, da dies für den Körper der einfachere Weg ist. Erwähnung findet das in der Sendung nicht, obwohl die Fachleute das sehr genau wissen! MAcht sich aber im TV nicht so gut. DAS kreide ich Regina Halmich und Co. stark an!! Die Fettwänste nehmen zwar an Gewicht ab, aber der größte Teil des Gewichtsverlustets ist Muskulatur, nicht Fett! Das ist auch der Grund warum die Optik der Kandidaten sich kaum verändert. Die meisten, die auch nach der Sendung weiter abnehmen, lernen erst danach wie man es richtig macht. Und das geht dann beileibe nicht so schnell wie im Fernsehen!

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