Wie wirkt sich das Körpergewicht auf die Geschwindigkeit beim Langstreckenlauf aus?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also ich bin auch nicht gerade leicht mit einem Körpergewicht von ca 90 kg. Ich mache genauso wie du Kraftsport und laufe auch Halbmaratons. Meinen letzten Halmaraton habe ich in 1:34:16 gelaufen. Ich glaube das ist für einen Hobbyläufer ein ganz passbles Ergebnis. Ob es allerdings Statistiken gibt, welche die Laufgeschwindigkeit und das Körpergewicht vergleichen weiß ich nicht. Allerdings kommt es auch sicherlich auf das Verhältnis von Fett zu Muskelmasse und den Trainingszustand vom Läufer an.

Das ist doch eine super Zeit! Gratulation. Das zeigt eben von gutem Training und nicht das Gewicht ist ausschlaggebend.

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Ich bin mir auch nicht sicher ob das Gewicht nun eine Rolle spielt oder nicht. Ich achte eben darauf, das ich an meine Grenzen gehe während meines Trainings und alle Trainingseinheiten wie Intervall, Tempoläufe, Ausdauerläufe und Fahrtwindspielläufe durchziehe. Auch immer wieder Berg und Treppen in die Trainingsstrecke mit einbauen, das half mir bisher am meisten. Dann spielt die eigene Willenskraft noch eine Rolle. Aber ich teste manchmal auch Läufe mit einem Rucksack der ca. 3 bis 4 kg Gewicht inne hat. Wenn ich mit diesem laufe, fühle ich mich nicht so locker an. So wie ich diesen ablege und noch ein paar Runden drehe, da kann ich plötzlich richtig losdüse und merke das wenigere Gewicht an mir. Am Start eines Marathons stelle ich mich gerne immer hinten an und arbeite mich dann nach vorne. Da habe ich meine Ruhe und kann mich ganz auf mich konzentrieren und lasse mich von niemanden gleich mal ins falsche Anfangstempo ziehen. Die meisten habe ich dann ab Km 25 immer überholt und da waren welche drunter die schlanker, größer und sportlicher aussahen als ich. Wie kann das sein, dass diese eher schlapp machen als ich Kleine? Wie TechnikPit schon geschrieben hat. Da ist was Wahres dran. Ich selbst befasse mich nicht so mit Statistiken, gutes Training ist alles.

Eine Statistik dazu ist mir nicht bekannt. Nur so viel dazu..ich denke, im Ausdauersport bzw. speziell auch beim Langstreckenlauf spielt das Körpergewicht dann eine Rolle,wenn man dies leistungsmäßig betreibt und sich etwas höhere Ziele gesetzt hat. Das Hauptziel des Trainings sollte es sein, die relative maximale Sauerstoffaufahme (rel.VO2max)zu steigern. Die relative maximale Sauerstoffaufnahme ist die maximale Leistung bezogen auf das jeweilige Körpergewicht. Wenn jemand bei gleicher Leistung ein geringeres Körpergewicht aufweist - also abnimmt, bedeutet das eine Leistungssteigerung ohne wirklichen Leistungszuwachs. Weil er ja weniger Gewicht über die Distanz bewegen muss und somit weniger Energie verbraucht. Im Hochleistungssport-Ausdauerbereich wird peinlich genau darauf geachtet, dass nur kein Gramm zu viel mitgeschleppt wird, ob nun Fett oder Muskeln.

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