Wie wirksam ist der Rückhand Überhand Clear cross im Badminton?

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Hallo palisander,

vor der Technik eines ÜK-RH-Clears sollte man Respekt, aber keinerlei Angst haben. Die Länge ist auch meist nicht das Problem. Bei allen Cross-Clears ist die Höhe der Knackpunkt. Kommt der Schlag zu tief, kann der Gegner aus der Mitte heraus smashen. Und das gilt für VH und RH. Ist der Schlag taktisch sinnvoll? Erstens entdecken die Spieler teilweise recht schnell die Schwächen ihres Gegners. Desweiteren (ich gehe hier von Rechtshänder vs. Rechtshänder aus) steht bei einem brauchbaren Cross-Clear Dein Gegner vor der gleichen Frage wie Du, als Du schlagen musstest. Es sei denn, er umläuft den Ball und spielt VH. Dann wiederum steht er einen Schritt weiter aus der Mitte, als beim RH-Schlag. Alternativ zum ÜK-RH-Cross-Clear solltest Du auch LL-kurz und LL-Angriffsclear (flach und schnell auf die Grundlinie) üben. LL-kurz bedarf keiner Kraft und der Ball muß nicht extrem knapp über das Netz. Beim LL-Angriffsclear ist die Höhe nicht so entscheidend, da Du am Gegner vorbeispielst. .

All das kann man üben und ich bin der Meinung, dass RH gar nicht so schwer ist, wenn man ähnlich viel damit übt, wie mit der VH.

Gruß Fred

Hi palisander, der ÜH Clear cross ist technisch wirklich sehr schwer, mit einer Rückhand hoch weit über die längste Distanz des Feldes zu spielen, können nicht viele. Und eben deshalb verlässt sich der Gegner oft darauf, dass dieser Ball nicht kommt bzw. zu kurz ist und rückt deutlich nach vorne Richtung deiner RH-Ecke auf. Und das macht dann diesen Schlag sehr wirksam, wenn er lang und hoch genug gespielt wird und dein Gegner gerät aus der Offensive direkt in die Defensive, weil er den Ball hinten ziemlich tief annehmen muss.

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