Wie wichtig ist Magnesium für den Muskelaufbau?

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6 Antworten

Also, dass ein Magnesiummangel Grund für deine Wadenkrämpfe ist, wusstest du ja bereits bzw. weißt du es dann jetzt durch die anderen. Ich hab mich hier mal durch dem Wirrwarr an Antworten gekämpft und wahrscheinlich bist du jetzt auch nicht schlauer als vorher, zumindest ein bisschen verwirrt, da ja jeder etwas anderes schreibt. Zu diesem Thema gibt es auch echt ne Menge zu sagen. Deshalb hab ich mal im Netz ein bisschen rumgestöbert und hier einen Artikel gefunden, der dir eine recht gute Zusammenfassung gibt (http://www.sparmedo.de/magazin/benoetigen-sportler-mehr-magnesium).

Das du Magnesium gegen deine Wadenkrämpfe nimmst, ist auf jeden Fall richtig. Entscheidend ist dabei aber wann du es nimmst und wieviel davon. Hier kommt es vor allem darauf an, wie alt du bist, welches Geschlecht und welchen Sport du machst und wie regelmäßig du ihn betreibst. Findest du alles auch in dem Artikel drin bzw. in den weiteren Links.

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Kommentar von L1997G
04.03.2014, 16:53

vielen Dank für die Antwort. :)

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Magnesium ist einer der Mineralien welches beim Schwitzen vermehrt ausgeschieden wird. Muskelkrämpfe können ein Anzeichen eines Magnesiumdefizites sein. Aber auch eine Überlastung kann zu Krämpfen führen. Ansonsten ist Magnesium an viele Stoffwechselprozessen gebunden. In Punkto Leistung oder Muskelaufbau macht sich ein Mangel jetzt allerdings nicht so stark bemerkbar wie zb. bei einem Eisenmangel. Meist führt der Mangel zu Muskelverkrampfungen. Wobei natürlich immer entscheidend ist wie hoch der Mangel ist. Irgendwann führt der Mangel natürlich auch zu Schwäche und Leistungseinbussen.

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500-800 mg .. ich nehm einfach zwei Magnesium Tabletten abends... keine Magnesiumtabletten ;D wenn du trotzdem noch so viele Wadenkrämpfe hast würde ich drei Tabletten nehmen. Positiver Nebeneffekt von regelmäßiger Magnesiumzufuhr: der Testosteronspiegel steigt leicht an :D Gruß Timm

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Unter den vielfältigen Wirkungen von Magnesium sind auch einige, die direkt mit der Muskeltätigkeit zu tun haben. Einerseits stabilisiert Magnesium die elektrische Ladung der Membranen von Nervenzellen, so dass diese die Arbeitsbefehle an die Muskeln korrekt weiterleiten können, andererseits wirkt Magnesium als Coenzym zur ATPase. Das klingt ziemlich kompliziert, ist aber für die Energiefreisetzung im Muskel sehr wichtig. Denn ATPase ist das Enzym, das den Energie tragenden Stoff im Muskel (das ATP) spaltet. Dadurch kann sich der Muskel „entspannen“ und „verkrampft“ nicht und kann so für einen neuen Arbeitseinsatz bereit gemacht werden. Magnesium steigert also die Leistung des Muskels und unterstützt damit direkt die Arbeit beim Krafttraining.

Wie Setgo schon andeutet, solltest du die zusätzliche Einnahme von Magnesiumpräparaten nicht übertreiben. Bei einer ausgewogenen Ernährung sind 300 mg täglich völlig ausreichend.

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Kommentar von Dino111
03.03.2014, 12:39

magnesium ist auch ein calcium kanal blocker in der muskelzelle, letzeres ist für die kontraktion ja notwendig.

und ganz genaugenau gesehen (ja ich weiß, klugscheißerisch) ist die ATPase coenzym-unabhänig: magnesium bildet mit ATP einen magnesium-Atp komplex (das ATP ist also kurz für Mg-ATP), der erst die nucleophile reaktion des enzyms ermöglicht und in das aktiven zentrum/stubstrabindungstelle nach dem schlüssel-schloss prinzip hineinpasst

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Magnesium ist schon wichtig,wenig Magnesium schadet aber zu viel auch!

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Kommentar von wiprodo
03.03.2014, 09:52

Völlig richtig!

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Magnesuim ist verantwortlich für die Muskelentspannung und nicht für den Muskelaufbau.

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