wie werde ich ein besserer verteiidger und stürmer

2 Antworten

Also als Verteidiger ad würde ich dir mit auf den Weg geben; du solltest dich nicht zu sehr auf den Ball konzentrieren sondern auf den Gegner. Ich war im Fussball immer eine Niete aber als Verteidiger doch echt zu gebrauchen, weil ich sehr körperbetont gespielt habe. Ich habe die einfach nicht vorbei gelassen mit meinem Körper. Du darfst da keine Angst haben sondern musst ran an den Speck. Und manchmal musst du dir eben Respekt verschaffen und auch mal etwas brutal reingehen. Zuerst werden die anderen Jaulen und du riskierst ne Karte aber dann - wirst du sehen - kommen sie nicht mehr so leicht an dir vorbei.

Wenn ich hier so manche Antworten durchlesen, fallen mir die Kartoffeln aus der Tüte. Fußball hat nichts mit "Brutalität" zu tun. Solche Aussagen sind unpassend! Nun zu deiner Frage: Konzentration, Wahrnehmungsfähigkeiten, Mut, Entschlusskraft, Willenstärke, Selbstsicherheit und Durchsetzungsvermögen sind neben der jeweils benötigten Technik und unerlässliche Voraussetzungen für das erfolgreiche Zweikampfverhalten. Dies ist unabhängig davon ob ich die Zweikämpfe in der Defensive oder in der Offensive bestreite. Im Zusammenhang mit Zweikampf hören wir immer wieder den Begriff des „Takling“. Dieser Begriff hat eine englische Urbedeutung und wird wie folgt definiert: Jemanden anpacken, angehen, bekämpfen“! Auf den Fußball bezogen ist Takling ein Sammelbegriff für alle technisch-taktischen Handlungen, mit deren Hilfe ein ballbesitzender Gegenspieler bekämpft wird, um ihn vom Ball zu trennen und diesen wieder zurückzuerobern. Mittlerweile wenden auch immer mehr Vereine im Amateurbereich moderne Spielsysteme an, in denen ballorientiert verteidigt wird. Die Basis dieses Systems ist die Pressing- und Forechecking-Taktik. Hier wird bereits durch die eigenen Stürmer versucht, den Ball zurückzuerobern. Daher müssen auch in der modernen Spielweise die Stürmer immer mehr die technischen und taktischen Voraussetzungen für das erfolgreiche Bestreiten des Zweikampfes erfüllen. In der modernen Spielweise ist daher nicht entscheidend, dass ich den Gegner nicht schnellstmöglich, sondern im bestmöglichen Moment attackiere. Beim ballorientierten Spielsystem ist die Balleroberung zwar eine gruppentaktische Aufgabe, jedoch muss jeder einzelne Spieler wissen, wie er sich im Spiel gegen den Ball individualtaktisch verhalten muss. Wie sich der Spieler individualtaktisch verhalten muss, hängt ab vom Ort des Geschehens oder auch ob ich eine Unterzahl- oder Überzahlsituation habe. In vielen Situationen in der modernen Spielweise geht auch die Torsicherung vor Balleroberung (siehe Gruppentaktik). Daher sind in der modernen Spielweise nicht nur die Qualitäten des reinen Taklings (Zweikampf) gefragt, sonder vielmehr auch da Individualtaktischen Verhalten des einzelnen Spielers. Es geht darum, den Gegner unter räumlichen und zeitlichen Druck zu setzen und Fehler zu provozieren. Merkmal des Pressing ist, nicht den zu attackieren der den Ball hat, sondern der ihn als nächstes bekommt. Daher ist das rechtzeitige Erkennen von Spielsituationen und das Vorausschauen eine der Voraussetzungen um Gedankenvorsprünge in Bewegungsvorsprünge umzusetzen.Im individualtaktsichen Verhalten gibt es 3 verschiedene Tacklingarten.

Ballabnahme durch Ablaufen – Lauftackling

In dieser Form des Zweikampfverhaltens geht es darum, durch das Aufnehmen von Tempo, sich zwischen Ball und Gegner zu schieben. In diesem Fall kommt der ballführende Gegenspieler frontal auf den Verteidiger zu, um ihn auszuspielen. In dieser Situation ist es wichtig, dass der Verteidiger sein Tempo rechtzeitig drosselt, um nicht überlaufen zu werden. Der detaillierte Bewegungsablauf ist in den nachfolgenden grafischen Darstellungen etwas genauer beschrieben. So wie der Verteidiger den Ballführenden gestellt und diesen in eine für ihn günstige Position geleitet hat, versucht er durch so genannte Scheinangriffe, den Gegner zu einem Durchbruch zu verleitet. Durch eine vorgetäuschte Attacke nach vorne des Verteidigers, kann der Angreifer z.B. zu einer verfrühten Aktion verleitet werden. So wie der Angreifer vorbei geht und sich den Ball etwas zu weit vor legt, nutzt der Verteidiger seinen kleinen räumlichen Vorsprung aus, nimmt Tempo auf, läuft zwischen Ball und Gegner und kann so den Ball ablaufen. In dieser Bewegung ist wichtig, den Laufweg des Angreifers zu schneiden. Hierzu kann auch die so genannte Rempeltechnik angewandt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass weder mit gespreiztem Ellbogen oder das Rempeln mit der Schulter in den Rücken des Gegenspielers regelwidrig ist. Das Rempeln ist nur Schulter an Schulter erlaubt und der Ball in Spielnähe ist.

Bevor der Gegner am Ball ist – Prelltackling

Bei dieser Art des Zweikampfes steht der Abwehrspieler direkt im Rücken des Gegners. Hier ist das eigentliche Ziel, vor dem Gegner am Ball zu sein. Dies wird aber nur dann erreicht, wenn der Verteidiger die Spielsituation vorausschaut und sich einen Bewegungsvorsprung durch rechtzeitiges Reagieren verschafft. Voraussetzung für ein solches attackieren ist das richtige Stellungsspiel. Der Verteidiger muss den Blick zum Ball haben und muss daher etwas seitlich versetzt hinter dem Gegner stehen. Ein weiteren Gedankenvorsprung verschafft er sich, indem er zum einen auf Blickkontakte des Ballführenden achten und auf das Spielbein. So wie der Pass gespielt ist, muss er aus dieser Position auf den kürzesten Weg vor den Gegenspieler kommen. Dazu muss er sich beim Sprint schräg nach vorne schieben, um möglichst mit dem ganzen Körper zwischen Ball und Gegner zu kommen und den Ball abblockt. Den Ball möglichst nach vorne mitnehmen und vollständig kontrollieren.

Ballabnahme durch Grätschen – Gleittackling

Das wohl bekannteste und nicht ganz umstrittene Abwehrmittel ist das Grätschen. Diese Art der Balleroberung ist daher umstritten, weil der Abwehrspieler ein hohes Risiko eingeht. Ist die Sprungbewegung nicht weit genug, enteilt ihm der Gegenspieler auf Nimmerwiedersehen. Liegt der Verteidiger erstmal auf dem Boden, hat er verloren. Dies ist jedoch eine Mittel, um einen Gegenspieler der gefährlich und ungehindert auf das Tor zulaufen könnte, noch im letzten Moment entscheidend zu attackieren. Um diese Technik richtig anzuwenden, muss der Spieler sein Körperschwerpunkt auf das Standbein soweit wie möglich absenken und springt schnellkräftig mit dem gegnerfernen Bein zum Ball. Dieses Tackling erfolgt in seitlich schräger Stellung und meist aus vollem Lauf heraus.

Das Erlernen dieser Fähigkeiten ist immer eine Sache des Trainings. Es gibt im Fußball nur "Richtig" und "Falsch"! Du solltest mit deinem Trainer einmal sprechen, damit er auf diese Dinge eingeht und auch trainiert.

Schöner Text :D nur hast du entweder die Bilder, die du anfügen wolltest, vergessen (oder ich sehe sie nicht :p) oder der Text ist kopiert (Quelle?).

Aber: Im großen und ganzen richtig. Ich habe jahrelang Libero / Innenverteidiger gespielt und möchte nurnoch etwas ergänzen:

Lass dir Zeit, wenn du den Stürmer vom Ball trennen willst! Lauf nicht blind drauf los! Du solltest immer zwischen deinem Tor und dem Gegner stehen, sodass ihm der Weg über die Außenbahn leichter scheint, als durch die Mitte zu gehen. Wenn du es nicht schaffst, den Gegner vom Ball zu trennen: nicht schlimm!! Wenn du immer wieder nachsetzt, erreichst du zwei Dinge:

1) Du erkaufst deiner Mannschaft Zeit sich zu postieren und machst dadurch schnelle Konter zu nichte!

2) Du drängst deinen Gegner schnell an die Außenlinie oder gar in eine Ecke des Feldes. So kann er nicht mehr uneingeschränkt handeln und macht leichter Fehler. Außerdem ist jeder Meter, den du zwischen Tor und Gegner bringen kannst Gold wert! Vorallem im Amateurbereich.

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