Wie wedelt man mit Carving Ski?

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4 Antworten

Das „klassische“ Wedeln (= schnelle Kurzschwünge) vollführt man, indem man in der alten Torsionstechnik der früheren Österreichischen Skischule (nach Kruckenhauser) durch schnelles Umkanten, Gegendrehen des Oberkörpers und Fersenschub mit den Ski-Enden jeweils zur Bogenaußenseite „bürstet“ (=driftet. Bitte kein Enden anlupfen oder gar umspringen!). Dazu benötigt man Ski mit relativ weichen Enden. Die Carving-Ski sind dazu konzipiert, auf der Kante schneidende Schwünge (besser: Bögen) ohne jegliches seitliches Driften auszuführen. Aufgrund der Biegungseigenschaften eignen sie sich nicht so gut zum Wedeln, obwohl man es mit ein wenig Kraftanstrengung auch hinbekommt – genauso, wie man mit dem guten alten Renntiger auch (zumindest im Ansatz) geschnittene Schwünge fahren kann.

Mit den neuen Carvinski sollte man sehr vorsichtig beim Wedeln sein. Wenn du hinten den Ski lupfst, dann ist die meiste Belastung an der Schaufel des Ski. Genau da, wo der Ski breiter ist und am besten greift. Im steilen Gelände dürfte das nicht so das Problem sein, aber im mittelsteilen Gelände würde ich das sehr aufpassen, gerade wenn der Schnee eher weich ist. Ich persönlich würde mir zum Wedeln auch keinen Carvingski kaufen. Die sind einfach für eine ganz andere Technik gemacht.

Du musst einfach nur darauf schauen dass der Ski hinten relativ schmal zuläuft und auch vorne nicht zu stark tailliert ist und du keine zu kurzen Ski nimmst. Dann kannst Du mit den meisten Carvingski deinen alten Fahrstil weiterfahren. Also keine Gedanken über die Fahrtechnik machen, kaufen, draufstehen, zufahren.

Mehr Infos bekommst Du auf meiner Website. (kein Shop, nur Info!)

Im Prinzip genauso wie auf den herkömmlichen Ski. Solltest Du aber einen zu kleinen Radius haben, ist das Wedeln sehr schwer. Die Kanten greifen zu schnell und wollen die Kurve fahren. Mit einem ca. 16m Radius ist das Ganze kein Problem.

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