Wie viel Krafttraining neben anderem Sport?

3 Antworten

Hallo und guten Tag,

grundsätzlich ja, Krafttraining und Ausdauertraining sollten immer in einem Trainingsplan integriert sein! Ich würde aber in deiner Stelle nicht mehr als 5xpro Woche trainieren damit du noch zwei Tage hast, wo sich dein Körper regenerieren kann!

Du hast also zwei Möglichkeiten:

1. Wenn du dich fit fühlst hängst du an eine Sportart noch ein Krafttraining an (Dauer der Sportart auf 1h kürzen)

2. Du nimmst eine Sportart pro Woche heraus und nimmst stattdessen das Krafttraining in deinen Plan mit auf!

Für weitere Fragen und Bemerkungen stehe ich gerne zur Verfügung

Mit freundlichen Grüßen

An sich denke ich, ich habe genug Power, wie ist die Überlegung Mittwoch vor Basketball und dann Freitag Abend Kraftsport ?

Wie lange und welche Muskel/Übungen sind denn überhaupt sinnvoll  zu trainieren ? 

Vielleicht zu mir, ich bin 19 Jahre alt, wiege 70kg und bin 173cm groß, realtiv definiert und lebe vegetarisch. 

vielen dank schon mal, 

Felix 

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"Dauer der Sportart auf 1h kürzen" - Was ist das denn für eine unsinnige Empfehlung? Erzähle das mal einem, der täglich mehrere Stunden trainiert...

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@whoami

In meinen Augen sollte ein Trainingskomplex  eine Spezalisierung haben und nicht zwei Dinge auf einmal in gleichem Maße beanspruchen! Er möchte aber sicherlich nicht komplett auf eine Sportart pro Woche verzichten!

Er kann natürlich auch seinen Trainingsumfang steigern, ich weiß bloß nicht in wie weit dies sein Alltag hergibt!

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Zuerst kommt es einmal darauf an, wie intensiv du die aufgezählten Sportarten betreibst. Wenn du diese im Rahmen des Didaktikstudiums Nebenfach Sport ableistest, wirst du körperlich wohl kaum überfordert sein. Da wirst du bequem nebenher einige Einheiten eines Krafttrainings einlegen können.

Da Muskelaufbautraining keine allgemeine körperliche Beanspruchung, sondern eine lokale muskelspezifische Beanspruchung darstellt, kannst du durchaus nach der einen oder anderen Sportart noch eine  Krafttrainingseinheit (KTE) anhängen, z.B. montags nach dem Fußball eine KTE für Arm- und Schultermuskulatur und dienstags eine KTE für die Beinmuskulatur. Um für beide Muskelgruppen die nötige  Belastungshäufigkeit zu gewährleisten, könnte man am Donnerstag eine zweite KTE Arme/Schultern und samstags eine KTE Beine einrichten. Damit hätten die Muskelgruppen genügend Zeit zur Regeneration.

Anders sähe das aus, wenn du die genannten Sportarten als Leistungssport betreiben würdest. Dann blieben dir für das Krafttraining nur die freien Tage. Aber wer betreibt schon leistungssportmäßig von den motorischen und körperlichen Ansprüchen her solch gegensätzliche Sportarten wie Basketball und Gerätturnen?

Da man von Basketball, Geräteturnen und Fußball keine Masse aufbauen kann und dein Ziel Masseaufbau ist, sollte sich die Frage nach Kraftsport von selbst beantworten. Oder!?

Sportunterricht an den Schulen Deutschlands

Liebe Gemeinschaft,

als ich noch zur Schule gehen durfte (ja, ich liebe lernen und argumentieren, schwere Schultaschen schleppen und Große Pause) gab es drei Mal in einer Woche Sportunterricht, gesamt: 4 Unterrichtseinheiten. Darin wurden thematisch Leichtathletik, Akrobatik und Sportspiele (Ballsportarten, Kampfsport, Teamsport allgemein) behandelt. Das war 2002 noch so, als ich mich von der Schule verabschieden musste.

Herbst 2011 bekam mein Kanadier Schlagseite als ich mich nach einem Kommentar meines Exlehrers und mittlerweile langjährigen Freundes zu ihm umdrehte und schockiert anstarrte.

Sport ist dort mittlerweile Wahlfach geworden und wird kaum noch genutzt. Zudem ist das, was die Schüler zeigen kaum noch erwähnenswert, wenn es nicht gerade Fußballer oder Begeisterte sind. Beide Sorten sind zudem rar. Nach einer kleinen Nachfragetour stellte ich fest, dass dieses Bild je nach Bundesland ähnlich ist, oder dass Sport in wenigen Schulen, dafür aber spezialisiert angeboten wird.

Mein Arbeitgeber ist in der Situation, Freiwillige Deutsche gem. Grundgesetz in den Dienst aufzunehmen. Nun ist jedoch meine Beruflichkeit nach althergebrachter Sitte eng mit Sport und körperlichen Befähigungen verbunden. Was jedoch meine Damen und Herren vozuzeigen hatten war schlechter als unterklassig.

Was also, so lautet meine Frage, spricht gegen Sportunterricht an allen deutschen Schulen als Pflichtfach? Lässt sich das nicht realisieren?

Es gilt als erwiesen, dass moderater und motivierter regelmäßiger Sport dem Menschen gut tut: Immunsystem, Psyche, körperliche Wahrnehmung und Leistungsfähigkeit/Belastbarkeit. Sowohl Auszubildende (böse Zungen sagen: Leibeigene des Ausbildungsbetriebes) als auch Studenten stehen heute mehr denn je unter Druck und müssen belastbar sein, gesund bleiben und dem öffentlichen Verkehrsmittel entgegen huschen. Daher sehe ich dringenden Handlungsbedarf!

Danke für Eure Gedanken, Sebastian

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