Wie vermeidet man, dass bei besonders steilen kurzen Anstiegen das Vorderrad hoch kommt?

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7 Antworten

den Lenker nach unten drücken (zuerst noch Federung blockieren) man kann auch leicht auf dem Sattel nach vorne rutschen. wichtig ist auch dass man im Leichtesten gang hinauffärt und möglichst gleichmässig trampen. wenn der anstieg wirklich so steil ist dass auch dass nichts hilft dann fahre den Steilhang schräg an und mache im Hang kurze kurven so wie ein Richtungswechsel (dauert zwar etwas länger aber man kommt dann meistens heil oben an).Ist aber auch übungssache!! viel spass beim versuchen lg

Du sottest versuchen deinen Oberkörper über den Lenken, oder tiefer in Richtung Oberrohr zu bringen. Außerdem sottest du auch nicht unbedingt den kleinsten Gang fahren! das unterschätzen die meisten, versuche einen etwas schwereren und fahre mit Druck, hoffe dir hilft was ich sage ;)

Von der Biomechanik her ist klar, dass man den KSP nach vorne unten verlagern müsste. Geht aber nicht so einfach, da ist ja das Oberrohr im Wege.

Also kann man nur eine Kompromisshaltung einnehmen, die man sich ungefähr so vorstellen muss: aus dem Sattel in den Wiegetritt, dabei aber das Becken soweit nach vorn schieben, dass die Oberschenkel fast an den Lenker stoßen, den Schritt möglichst knapp über dem Oberrohr und dass Ganze mit weit vorgebeugtem Oberkörper.

Und nächste Woche verrate ich dir, wie du aus dieser Haltung wieder 'rauskommst! Nein, im Ernst, es braucht schon etwas Mut und es besteht die Gefahr, dass das Hinterrad dabei durchdreht und du doch absteigen musst. Aber dann wenigstens ohne Sturz.

Zuerst einmal muss das Mountainbike zu Dir passen, wenn es zu groß ist und die Geometrie nicht passt kannst Du das Steigen nicht verhindern, auch wenn Du Dich noch so sehr nach vorne beugst, denn in dem Moment verlierst Du auf dem Hinterrad die Traktion und Du verlierst den Tritt.

man sollte möglichst den niedrigsten Gang nehmen (ist eigentlich klar), ganz gleichmäßig kraftvoll treten, und den Schwerpunkt nach vorne bringen. Da braucht man etwas "Gefühl", da man den Kompromiss finden muss zwischen genügend Traktion auf dem Hinterrad, und einem möglichst weit vorne liegenden Schwerpunkt.

  1. Mit dem Oberkörper tiefer gehen (quasi mit dem Oberkörper auf den Lenker drücken. Siehe dazu folgendes Bild: http://www.fahrtechnik.tv/wp-content/uploads/2010/03/dsc_0759.jpg Das ist zwar im Flachen, aber so in etwa sollte das aussehen)
  2. Wenn das dann nicht mehr hilft oder zu ineffektiv wird, so rutscht man auf dem Sattel nach vorne (soweit möglich, bis man nur noch auf der Sattelspitze sitzt)
  3. Ist der Anstieg immer noch nicht zu bewältigen, so hilft nur noch der Wiegetritt oder eben absteigen.

Cmuet hat es schon beantwortet. Wichtig ist das kleinermachen und tiefer ins Rad hinein gehen. Bei eventueller Lockout Funktion die Gabel blockieren. Aktiv am Lenker ziehen und dabei niedrig in Richtung Sattelspitze rutschen. Runden Tritt beibehalten!


Solche Rampen, aber auch lange Anstiege an denen es hinten heraus so richtig fies wird, sollte man trainieren. Damit gewinnt man ein entscheidendes Plus an Kraft und mentaler Stärke. Oft hat man einfach zu viel Respekt und engt sich damit selbst ein. Wenn genug Dampf vorhanden ist, geht es möglichst lange mit der Anlaufgeschwindigkeit in die Steigung. Auf dem mittleren Blatt kann noch unter Umständen der Wiegetritt helfen. Achte aber dabei darauf, keinen abruppten Geschwindigkeitsverlust zu haben. Immer nach der besten Linie suchen: wo sind die wenigsten Steine und Wurzeln und kann ich noch irgendwie in kleinen Serpentinen etwas Steigung rausnehmen.

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