Wie unterscheiden sich Fersenlauf, Mittelfußlauf und Vorfußlauf?

4 Antworten

Also zum Thema Vorfußlauf, die vorigen Beiträge ergänzend: ich selbst versuche seit geraumer Zeit, mir eben diesen Vorfußlauf anzugewöhnen, d.h. nur den vorderen Fußteil, Ballen + Zehen, einzusetzen. Man setzt, so glaube ich, dadurch auch sehr viel mehr die Becken u Hüftmuskulatur ein. Außerdem ist die Körperhaltung eine andere. Nur leider werden die Sehnen an Unterschenkel u Ferse sehr viel mehr beansprucht, womit ich also auf die Gefahr einer Verzerrung hindeuten möchte.

Die drei Lauftechniken sind von Lueder schon aufgezählt. Man könnte noch ergänzen, dass beim Vorfußlauf die Stoßenergie des Fußaufsatzes insbesondere durch das federnde Nachgeben im oberen Sprunggelenk absorbiert wird. Dadurch werden Knie- und Hüftgelenk prima entlastet und geschont. Zusätzlich ist es fast unmöglich, beim Vorfußlauf in „holperigem“ Gelände umzuknicken, weil die gespannten Sehnen der Unterschenkelmuskulatur Unebenheiten besser wegfedern können. Allerdings ist die Schrittfrequenz beim Vorfußlauf in der Regel höher als beim Fersenlauf. Durch die damit verbundene kürzere Flugphase zwischen den Bodenkontakten braucht der Körper von Schritt zu Schritt nicht so weit aufwärts beschleunigt zu werden wie beim Fersenlauf, was den Vorfußlauf kraftsparender und ökonomischer macht. Also: Alle Vorteile liegen beim Vorfußlauf.

Korrigiere mich, im meinem Beitrag oben sollen die BÄNDER in Unterschenkel u Ferse sehr viel stärker beansprucht werden, nicht die SEHNEN.

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