Wie unterscheiden sich Fersenlauf, Mittelfußlauf und Vorfußlauf?

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4 Antworten

Also zum Thema Vorfußlauf, die vorigen Beiträge ergänzend: ich selbst versuche seit geraumer Zeit, mir eben diesen Vorfußlauf anzugewöhnen, d.h. nur den vorderen Fußteil, Ballen + Zehen, einzusetzen. Man setzt, so glaube ich, dadurch auch sehr viel mehr die Becken u Hüftmuskulatur ein. Außerdem ist die Körperhaltung eine andere. Nur leider werden die Sehnen an Unterschenkel u Ferse sehr viel mehr beansprucht, womit ich also auf die Gefahr einer Verzerrung hindeuten möchte.

Die drei Lauftechniken sind von Lueder schon aufgezählt. Man könnte noch ergänzen, dass beim Vorfußlauf die Stoßenergie des Fußaufsatzes insbesondere durch das federnde Nachgeben im oberen Sprunggelenk absorbiert wird. Dadurch werden Knie- und Hüftgelenk prima entlastet und geschont. Zusätzlich ist es fast unmöglich, beim Vorfußlauf in „holperigem“ Gelände umzuknicken, weil die gespannten Sehnen der Unterschenkelmuskulatur Unebenheiten besser wegfedern können. Allerdings ist die Schrittfrequenz beim Vorfußlauf in der Regel höher als beim Fersenlauf. Durch die damit verbundene kürzere Flugphase zwischen den Bodenkontakten braucht der Körper von Schritt zu Schritt nicht so weit aufwärts beschleunigt zu werden wie beim Fersenlauf, was den Vorfußlauf kraftsparender und ökonomischer macht. Also: Alle Vorteile liegen beim Vorfußlauf.

Tach auch!

Die drei Laufstilarten beschreiben eigentlich im wesentlichen die Aufsetzphase des Fusses. Der Fresenlauf ist ein Laufstil, den man sich möglichst schnell abgewöhnen sollte! Um mit der Frese landen zu können, muss das Knie quasi voll gestreckt werden, das Längs- und Quergewölbe der Füsse kann die Stoßenergie nicht dämpfen und die gesamte Stossenergie wird über das Knie und die Hüfte abgebaut.

Der Vorfusslauf stellt den idealen Laufstil dar. Längs- und Quergewölbe können die Stoßbelastung abfedern. Allerdings ist für die Umsetzung des Vorfusslaufes eine gewisse Grundgeschwindigkeit und Kraft notwendig.

Der Mittelfusslauf stellt einen Kompromis beider Laufstile dar und hat gegenüber dem Vorfusslauf den Vorteil, dass die Technik über längere Zeit sauber gelaufen werden kann. Der Mittelfusslauf findet seine Anwendung im Bereich von Langstreckenläufen seine Anwendung.

Mfg Lüder

Korrigiere mich, im meinem Beitrag oben sollen die BÄNDER in Unterschenkel u Ferse sehr viel stärker beansprucht werden, nicht die SEHNEN.

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