Wie tranpsortiert ihr beim Radfahren euer Gepäck?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Also bis Schwierigkeitsstufe 3 ist ein Gepäckträger okay, mit schrägen Packtaschen, wegen den Fersen und noch schwieriger stört jedes Gepäck. Also ein Trail mit Rad versetzen und Hoops ist nicht so lang, als das man Gepäck braucht. Ein paar Stunden überlebt man auch ohne Proviant.

Nun, beim Rennrad und MTB bleibt dir mehr oder weniger nur der Rucksack, da du hier ja keinen Gepäckträger hast um dort zb. Satteltaschen zu montieren. Für Fahrten zur Arbeit oder aber kleineren Tagesausflügen nutze ich den Rucksack, der bei mir vollkommen ausreicht. Beim eigentlichen Radtraining habe ich dann nur meine kleinen Verpflegungseinheiten und einen Ersatzschlauch dabei, welches gut in die Trickottaschen paßt.

Für kürzere Touren, wo es darum geht, neben den Ersatzutensilien fürs Radl noch eine Kleinigkeit zu essen mitzunehmen, oder auch Schlüssel, Kleingeld und Karte, bietet sich der Hipbag an. Hier bringst du alles unter, er sitzt fest auf der Hüfte ohne zu behindern und du schwitzt nicht so am Rücken wie bei einem echten Rucksack.

Also, an jedes Mountainbike ausser an ein Fully kann man doch einen Gepäckträger montieren. Von Hewie oder Pletscher, Gewicht ca 500-600 Gramm. Tragfähigkeit locker 25 Kg. Fahr mal 50 Kilometer auf Singletrails mit Rucksack. Du wirst ihn verfluchen.

TomSelleck 20.05.2009, 15:59

Naja, Singletrails mit Gepaecktraeger gehen aber noch weniger.

0

Es kommt halt darauf an, was Du fuer Gepaeck hast. Wie Pookie schreibt braucht man auf einer Tagestour nicht mehr als man am Mann tragen kann.

Wenn Du natuerlich zur Arbeit faehrst, brauchst Du Wechselkleidung. Dafuer kann man sowohl am Hardtail als auch am Rennrad feste Gepaecktraeger montieren (habe ich an einem alten RR). In beiden Faellen gibt es Probleme mit den Fersen: Die Taschen haengen recht weit vorne, weil die Kettenstreben zu kurz sind, aber man kann so eine Konstruktion fahrbar hinbekommen. Ein anderes Problem ist das Handling, dass sich deutlich aendert.

Gepaecktraeger mit Klickbefestigung bieten sich an, wenn man das Rad auch anderweitig braucht. Ich habe Freunde, die mit solch einem Gepaecktraeger schon in Urlaub gefahren sind (in Kombination mit einem kleinen Rucksack).

Zum Schluss bleiben noch Rahmentaschen, wenn man z.B. bei Brevets ein wenig Krempel dabei haben will.

Ein Rucksack geht natuerlich auch immer, wird aber auf Dauer am Popo etwas unbequem. Auf dem MTB ist er aber im Gelaende die einzige Loesung, weil bei allen anderen Varianten das Handling des Rades teils sehr leidet.

Rebinecci 27.05.2009, 10:15

super lange Antwort danke

0

Bei meiner letzten Tour habe ich einen Gepäckträger fest am MTB montiert, was dann leider zur Folge hatte, trotz Unterlegung an den Kettenstreben mit Schlauchgummis (keine Ausfallenden) daß mir der Lack verkratzt ist. Leider sind die Sattelstützen Gepäckträger nur bis ~ 10 kg empfohlen, das wäre für Dich aber eventuell eine Möglichkeit, wenn's Dir von der Zuladung reicht.

Da ich überwiegend aus sportlichen Gründen auf dem Rad sitze, habe ich kein Gepäck, somit stellt sich die Frage bei mir eigentlich nicht. Die kleinen Dinge, die ich dann mitführe, etwa Ersatzschlauch, Pumpe, Riegel, Windjacke usw. verstaue ich in den Trikottaschen.

Aber für den Fall der Fälle habe ich dann doch noch einen Bike-Rucksack mit 27 Litern Fassungsvermögen, Rückennetz für die Ventilation, Brust- und Beckengurt, so dass ich dann doch noch einige Sachen mitnehmen kann. Aber ich benutze ihn äußerst selten, vielleicht einmal im Jahr.

Da ich 2 Fliegen mit einer Klappe schlage, und mein MTB-Training mit der Fahrt zur Arbeit kombiniere, muss ich norgedrungen Gepäck mitnehmen. Da es im Sommer aber sehr schweißtreibend ist einen Rucksack auf dem Rücken zu transportieren, schnalle ich ihn auf einen Gepäckträger.

Ich verwende immer einen Rucksack ;-)

Was möchtest Du wissen?