Wie stelle ich meine Klickpedalen richtig ein?

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Offensichtlich ist der Auslösemechanismus für Dich zu fest eingestellt. Deshalb solltest Du einen passenden Innensechskantschlüsssel nehmen (im Volksmund auch "Inbus", nicht "Imbus", da das Akronym vom Herstellerbegriff "Innensechskantschraube Bauer und Schaurte" abgeleitet wurde). Je nach Hersteller kann die Größe variieren, daher genau schauen, welcher passt. Manche ältere Modelle lassen sich auch mit Kreuz- oder Schlitzschraubendreher verstellen.

Mit dem richtigen Schlüssel kannst Du dann die entsprechende Schraube, die sich meist hinten am Pedalkörper befindet, die Auslösehärte einstellen: "-" steht für eine lockerere Einstellung, "+" für eine festere. Als Anfänger solltest Du eine möglichst leichte Einstellung wählen.

Mit der Zeit dürftest Du Dich an den Mechanismus gewöhnen, dann kannst Du gegebenenfalls die Härte wieder erhöhen, was zum Beispiel für einen Sprint oder hohe Krafteinsätze sinnvoll ist, weil man sonst zu schnell aus den Pedalen rutschen kann, was unter Umständen nicht ungefährlich ist.

Da musst du etwas rumprobieren. Im Zweifelsfall erstmal etwas leichter einstellen, damit du beim Absteigen schneller und leichter rauskommst. Aber dann kannst du auch beim "runden Tritt" Probleme beim Ziehen der Pedale bekommen. Mit der Zeit findet man dann die Goldene Mitte, und kommt nicht zu schwer raus, kann aber trotzdem auch ordentlich "auf Zug" fahren.

Radfahren mit Achillessehnenreizung ?

Vor einem Monat habe ich mir beim Laufen eine Achillessehnenreizung an beiden Füßen zugezogen. Die Ursache lag darin, dass ich normalerweise nur sehr intensiven Radsport (22.000km jährlich) und das Laufen für mich neu war. Da mir sehr viel daran liegt, schnell die Krankheit auszukurieren, habe ich, nachdem der Arzt die Diagnose gestellt hat, den Sport komplett eingestellt. Nun ist meine Sportpause schon knapp 4 Wochen lang, aber noch immer habe ich Beschwerden im Achillessehnenbereich.

Da ich es langsam ohne Bewegung und frische Luft nicht mehr aushalte, denke ich darüber nach, wieder mit Radfahren zu beginnen. Ich meine nicht Rennradtraining (150km mit einem 32´er Schnitt), sondern nur ganz gemütliche Radtouren mit 20km/h über eine längere Distanz (50km) ohne sportlichen Charakter, einfach nur, zur Förderung des geistigen Wohlbefindens.

Die Frage, die ich mir nun stelle ist die, ob ich durch lockeres Radfahren, das leider auch leicht schmerzt, den Heilungsprozess störe, oder ob es unbedenklich ist. Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen? Würde mich echt freuen....

Viele Grüße,

Jan (28m)

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