Wie steil dürfen Berge bei Radrennen (Straße) maximal sein?

1 Antwort

Eine festgelegte Grenze gibt es da jetzt nicht. Jedoch sind gerade bei den Rundfahrten wie die Tour oder der Giro mehrere Bergetappen in Tagesintervallen zu absolivieren. Da muß natürlich die Belastung so ausgelegt sein, das die Radfahrer auch noch eine gewisse Rgenerationsmöglichkeit haben. In der Regel liegt das Steigungspotential der Rundfahrten so zwischen 8% und 14 %. Beim letztjährigen Giro wurde die Meute über den Monte Zoncolan gescheucht. Der hat im obersten Teil satte 22%. Das ist schon sehr extrem und die Ausnahme. Der Etappensieger Simoni ist an dem Abschnitt da fast schon im Schritttempo hochgefahren.

In den UCI Statuten existiert keine Regelung zur maximalen Steigung.

Nur im Behindertensport, bei den Paralympics gibt es die Regelung, dass maximal 15% eigebaut werden dürfen, im Durchschnitt max 6% und nicht mehr als 25% der Strecke dürfen Steigungen sein.

Aber Du hast gestern nicht richtig hingesehen. Ein Kameramotorad ist gestürzt und hat den Fahrern den Weg versperrt.

Und wenn Du mal versuchen möchtest bei 20% Steigung wieder aufzusteigen und anzufahren, dann empfehle ich das letzte Stück des Kitzbühler Horn :-)

PS: Im CYCLINGnet.org kannst'e immer die ganzen Nachrichten lesen :-)

Soweit ich weiß, gibt es keine Beschränkung. 20 Prozent sind mit der richtigen Übersetzung und natürlich dem richtigen Training auch nicht unüberwindbar. Jedenfalls habe ich bei diversen Wettkämpfen durchaus solche Steigungen fahren müssen.

ich denke auch dass einige Fahrer zum jetzigen Saisonzeitpunk noch nicht fit sind und auch noch nicht voll fahren dürfen/wollen, aber es war ein lustiger Anblick gestern im Fernsehen!

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