Wie steht ihr zu Fußball und warum?

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6 Antworten

Fussball vereint viele Komponenten, weswegen er so beliebt ist. Geschwindigkeit, Athletik, Technik und Tricks, Zusammenarbeit, Taktik, ein Hauch Glück, sowie Dramatik und Spannung und schließlich einen Sieg oder eine Niederlage. Es bietet vielen eine Identifikationsmöglichkeit und Gruppenzusammengehörigkeit. Das sind archaische Gefühle, die die Menschheit geprägt haben und was man nicht abschütteln kann. Das Phänomen der Fussballhasser erkläre ich mir so: Leute, die vorgeben, Fussball zu hassen, ohne von ihm geschädigt worden zu sein (wie auch?), haben ein persönliches Problem. Selbstverständlich muss man ihn nicht mögen, aber die erklärten Hasser tun sich recht oft durch eine ziemliche Überheblichkeit hervor und wollen sich nicht mit "der Masse" gemein machen. Der erklärte Hass ist kein wirklicher Hass, sondern ein Versuch, sich von anderen abzuheben und genau dadurch etwas besonderes zu sein.

Den Sport an sich mag ich sehr gerne, sowohl spielen als auch schauen. Denn eigentlich ist es ein herausforderndes Spiel, bei dem es neben Kondition auch viel Strategie und Teamgeist braucht.

Leider vergehen diese Gedanken im Profi-Fußball immer mehr, finde ich. Ich finde es auch nicht korrekt, dass man sich (wie aber in jedem Profi-Sport) Erfolg "kaufen" kann und junge, talentierte Spieler teilweise auch regelrecht verheizt werden.

Außerdem gibt es einiges an Kritik an FIFA, DFB & Co. zu äußern, davon mal ab. In den letzten Jahren muss ich aber sagen finde ich es zunehmend unangenehm, öffentlich Fußball zu schauen, ob Stadion oder Public Viewing (kommt aber auch auf den Verein an) - zu häufig sind Randalierer und - ich sag es mal so - Idioten da, die das Spiel für alle kaputt machen, für die Spieler und die Fans.

Ich selber spiele und schaue auch kein Fußball, aber hassen tue ich es nicht. Es ist eine Sportart, was die meisten Länder miteinander verbindet oder eben auch trennt (je nach dem wie heftig alles wird) Mir gefällt dafür auch die Stimmung in Deutschland. Die Leute lachen, weinen, aber finden irgendwie zusammen, um eine gemeinsame Vorliebe zu teilen: Die WM 2018

Ich habe früher Fussball gespielt. Im Moment interessieren mich die verschieden Schweizer Spieler, die im Ausland tätig sind und verfolge so verschiedene Meisterschaften.

Ich bin nicht Fan eines bestimmten Teams und äusserst selten im Stadion.

Was mich am Männerfussball nervt ist, dass die Spieler bei der kleinsten Berührung den "Sterbenden Schwan" geben, Strafstoss fordern und jeden Schiedsrichterentscheid kommentieren müssen. Fast ist man geneigt zu fragen: "Was seid ihr, Memmen oder Männer?"

Das ist (bis jetzt jedenfalls) im Frauenfussball anders. Da steht frau wieder auf und macht weiter und akzeptiert Schiedsrichterentscheide.

Heja, heja ...

nun, wenn jemand den sterbenden Schwan gibt, hat das nichts damit zu tun, dass man eine Memme ist, sondern es gehört wohl in einem gewissen Maße zur Taktik dazu. Als Memme würdest du, erst recht als Profi, im Männerfussball keinen Zentimeter weit kommen. Zum einen lässt sich durch einen etwas übertriebenen Sturz evtl. ein Strafstoß mehr herausschinden und zum anderen ist das Verletzungsrisiko bei der Geschwindigkeit und den einwirkenden Kräften leider auch sehr hoch. Wir als Zuschauer können nicht immer beurteilen, ob ein Sturz nur eine Schwalbe war. Und mir ist auch nicht geläufig, dass ein Spieler nicht wieder aufgestanden wäre und Schiedsrichterentscheidungen müssen nun mal in jedem Fall akzeptiert werden. Wir kennen aber, auch aus jüngster Vergangenheit, die vielen Fehler der Schiedsrichter. Dann würde ich auch meckern und nicht kuschen...

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@nafetsbln

Ich will mal sehen, wie er sich NICHT beschwert, wenn ihn ein austrainierter Profi mit 50 kmh von der Seite in die Knochen grätscht.... Beim Fußball poliert man sich teilweise schon heftig, gerade die harten Kerle heulen da immer als erstes ;-)

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@Schwanz

das war ja der Tenor meines Kommentars. Nach so Zusammenstößen kann man auch mal kurz liegenbleiben und vor Schmerzen nach Luft schnappen. So jemand würde ich eben nicht als Memme bezeichnen. Und ob die Harten eher heulen als die anderen, hängt von deiner Einschätzung ab, wen du als hart bezeichnest. Wenn sich die häufig nicht bestätigt, ist deine Einschätzung nicht richtig gewesen.

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Ich liebe Fußball, aber nur den Sport und das Spielen. Diese ganzen Proleten und Möchtegern-Fachleute drum herum find ich zum Kotzen....

Fette Plautze, nie selber gespielt, aber über Profis das Maul zerreißen und lieber passiv vor der Glotze hocken und Bundesliga gucken... Find ich grausam!

Und auch, wenn man sich für nix anderes mehr interessiert als für das Geschehen dort.

Interessiert mich jetzt nicht so, außer bei EM, WM und anderen Ereignissen, da verfolgt man das ja schon mal genauer.

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