Wie stark können sich Depressionen auf die sportliche Leistungsfähigkeit auswirken?

2 Antworten

Sieben Jahre später und ich möchte dennoch etwas dazu schreiben. Ende 2012 begann alles. Ich hatte WAsser in den Waden. Das Herz wurde geprüft, ohne Befund. Es gab einen Haufen weiterer Symptome, die ohne erkennbare Systematik auftauchten. Ich wurde gründlich durchgecheckt, alles ohne befund. mitte 2015 habe ich das ambitionierte sporttreiben (Langstreckenläufer) aufgegeben. Meine Beine gehortchten mir einfach nicht mehr. Ich wollte laufen, nur es ging einfach nicht mehr. 2012 konnte ich die 10 Km noch in 37 Minuten laufen, Anfang 2016 gerade noch in knapp unter einer Stunde. Nicht, weil ich gar nichts mehr getan hätte, nein, die Psyche hat mich komplett lahmgelegt. Jeder schritt schien tonnenschwer.

Dann ging es mir in der 2. Jahreshälfte '16 besser und ich konnte wieder freier laufen. Auch jetzt merke ich, daß ich sofort ausgebremst werde, sobald Wolken am Firmament aufziehen.

Studien kenne ich jetzt keine, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen das Depressioen deine Leistung schon um einiges schmälern. Ich selbst habe vor etlichen Jahren eine Streßbedingte Depressionsphase durchlebt, die ich mittels einer Therapie auch sehr gut bewältigen konnte. Meine Leistungseinbuße würde ich hier schon mit guten 20-30% angeben. Auf der anderen Seite ist Sport neben Therapien oder eventuellen Medikamentengaben auch ein gutes Instrument um sein seelisches Gleichgewicht wieder zu finden. Man muß sich nur klar sein, das während der Depression keine große Leitunsgentfaltung möglich ist und man am besten nur im moderaten GA Bereich trainiert um den Körper nicht vollends zu schwächen.

gute Antwort, Jürgen

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