Wie sieht Spiroergometrie aus?

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Bei der Spiroergometrie handelt es sich um die Atemgasmessung, die im Zusammenhang mit einem Leistungsstufentest durchgeführt wird.

Diese Kombination ist die genaueste Möglichkeit zur Leistungsdiagnostik. Denn allein der Laktatwert ist nach heutigem Stand wenig aussagekräftig, da hier nicht immer die Werte sich so entwickeln, dass sich daraus Resultate zur Bestimmung der eigenen Bereiche ermitteln lassen. So weisen nicht wenige Sportler extrem hohe Laktattoleranzen auf, so das hier eine genaue Ermittlung der aeroben-aneroben Schwelle (ANS) nicht so einfach ist.

Nach modernen Erkenntnissen werden daher beide Tests miteinander kombiniert, weil die Spiroergometrie das Ergebnis eines Laktattests nicht etwa verfeinert, sondern erst aussagefähig macht.

Leider sind solche Tests recht aufwändig und somit auch nicht billig.

Bei der Spiroergometrie kann der Mediziner durch die zusätzliche Messung des Atemgases (Vergleich Sauerstoffanteil der ein- und dann ausgeatmeten Luft) die Sauerstoff-Aufnahmefähigkeit des Körpers bestimmen. Sinkt diese bei zunehmender Leistung plötzlich ab, ist die ANS erreicht, der Körper geht in Sauerstoffschuld. Nicht umsonst wird die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Körpers als Brutto-Kritierium der (Ausdauer-) Leistung bezeichnet.

In Kombination mit den Ergebnissen des Laktattests kann mit Hilfe dieses Tests die Leistungsfähigkeit des Sportlers ermittelt werden.

Für eine Leistungsdiagnostik mit Spiroergometrie solltest Du rund 100 bis 120 Euro einplanen.

Dafür bekommst du eine einleitende Beratung, dann den Stufentest selbst und eine anschließende ausführliche schriftliche Auswertung der Ergebnisse mit Ratschlägen für das Training. Eine ausführliche Trainingsberatung mit individuellem Trainingsplan kostet in der Regel extra.

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