Wie schwer und groß muss ein Boxsack für mich seien ?

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5 Antworten

Hi,

  1. Training an einem Boxsack macht nur dann Sinn, wenn Du die diversen Schlagtechniken sicher beherrschst. Wenn Du nur ziellos darauf einprügelst, bringt das überhaupt nichts - außer Verletzungen an den Fingern, Händen, Hand-, Ellbogen- und Schultergelenken. Wenn Du über keinerlei Box-Erfahrung verfügst, so nimm zunächst ein paar Stunden in einem nahegelegenen Boxverein. Dort lernst Du z.B. die Grundschläge, die richtige Arm- und Faustführung, sowie das korrekte Wickeln der Bandagen.

  2. Auch an einem Boxsack wird prinzipiell nur mit bandagierten Händen und Gerätehandschuhen trainiert.

  3. Der Sack sollte zu Beginn nicht schwerer als 40 kg sein. Deshalb ist eine Länge von mindestens 150 cm erforderlich. Die kleineren Vertreter (100 / 35 cm bzw. 120 / 45 cm) lassen sich kaum auf das erforderliche Gewicht bringen. Auch pendeln sie zu stark hin und her, was ein sinnvolles Training erschwert, weil Du ihnen ständig nur hinterher rennst. Es gibt fertig gefüllte Säcke, die man je nach Bedarf nachfüllen kann. Wenn Du den Sack aber nicht selbst abholen kannst, sind die Transportkosten recht hoch. Du kannst Dir auch einen leeren Boxsack zulegen und diesen selbst füllen. Verwende als Füllmaterial auf gar keinen Fall Sand – auch wenn es umgangssprachlich "Sandsack" heißt! Sand verdichtet und wird hart wie Stein .Meiner Erfahrung nach sind kleine Stoff- und/oder Lederreste (max. 4 x 4 cm) als Füllung am besten geeignet. Dadurch bekommt der Sack eine schöne Form und die Schläge werden gut gedämpft. Wenn nicht gerade ein Kürschner oder eine Schneiderei in Deiner Nähe ist, ist das selber Schnippeln allerdings sehr mühsam! Auch Gummigranulat eignet sich als Füllung. Da kann nichts faulen oder schimmeln, der Boxsack bleibt ebenfalls gut in Form, die Schläge werden gedämpft, und Gummi ist langlebig.

  4. Der Sack sollte als Aufhängung einen Drehzwirbel haben. Die normalen Haken sind für Boxsäcke nicht geeignet, da sie aus- bzw. abbrechen. Bestell Dir also auf jeden Fall auch den passenden Deckenhaken mit.

Gruß Blue

Wenn man die mitgelieferten Ketten durch Stücke von alten Kletterseilen austauscht, schont man dazu gleich noch die Nerven der Nachbarn - Das dämpft die Geräuschentwicklung schon etwas... ;o)

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Also der sollte schon schwer gunug sein, dass er beim Training nicht pendelt - eine Faustregel besagt, dass das Sackgewicht etwa 60-80% vom eigenen Körpergewicht haben sollte - da Du mit 12 aber noch wächst und sicher nicht jedes Jahr einen neuen Sack kaufen möchtest, kann der ruhig schon etwas schwerer sein - wenn Du einen mit einer Länge von 100-120cm anschaffst, der mit Stoff gefüllt ist wird der schon schwer genug, dass Du länger was davon hast. Problematisch wird das nur bei der Montage - durch die Bewegung des Boxsacks können Dübel und Deckenverankerungen gern mal ausbrechen - eine Hilfskonstruktion wär da schon ratsam, an der der Sack befestigt wird...

Alternativ würde ich vielleicht ein Wandschlagpolster empfehlen, dass man sich auch gut selbstbauen kann...

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die beim Kauf eines Boxsacks und bei der Entscheidung für das richtige Gewicht zu berücksichtigen sind. Es gibt verschiedene Gewichts-Empfehlungen. In der Regel geht man davon aus, dass ein Boxsack ein Gewicht von ca. 40-50% des eigenen Körpergewichts haben sollte, weil er sonst zu leicht ist.

Das Gewicht eines Boxsacks hängt in erster Linie vom persönlichen Geschmack ab. Je schwerer er ist, desto weniger wird er pendeln. Ein leichter Boxsack pendelt beim Schlagen stärker und ein zu leichter Boxsack pendelt so stark, dass ein effektives Training unmöglich wird. Zum Reduzieren des Pendelns hilft eine Boxsackfeder zwischen Deckenaufhängung und Boxsack-Aufhängung, die schon für wenige Euro zu haben ist und die Pendelbewegungen ausgleicht.

Die Schwere eines Boxsacks hängt insbesondere auch von der Traglast der Decke ab und natürlich vom Geldbeutel. Es sollte nämlich nicht verkannt werden, dass der Kauf schwerer Boxsäcke auch mit hohen Versandkosten verbunden ist. Je schwerer der Boxsack, desto stärker werden allerdings auch die Schläge auf die Decke übertragen und sind damit unter Umständen im ganzen Haus deutlich zu hören. Schon allein deshalb ist der Kauf einer Boxsackfeder dringend anzuraten.

Die Länge eines Boxsacks beeinflusst natürlich ebenfalls dessen Gewicht nicht unerheblich. Die Länge hängt in erster Linie von den Trainingszielen. Bei vielen Kampfsportarten werden auch die Beine eingesetzt, was einen längeren Boxsack durchaus sinnvoll erscheinen lässt, da damit die Größe des menschlichen Körpers besser dargestellt werden kann. Für das normale Boxtraining sollte der Boxsack nicht kürzer als 100 cm sein, so dass man möglichst alle beim Boxen vorkommenden Schlagvarianten trainieren kann.

Es gibt aber durchaus eine lohnenswerte Alternativ zum herkömmlichen Boxsack: Den Freestanding Bag oder Waterbag. Meinen bisherigen Erfahrungen zufolge sind Boxsäcke und Wassersäcke in etwa gleich gut geeignet, wobei jeder natürlich Vor- und Nachteile hat. (http://www.budoten.com/trainingsequipment/freestanding-bag-waterbag-stehboxsacke/10757/l/)

Über die Vor- und Nateile der beiden Varianten haben wir bereits einen sehr interessanten Beitrag im Budoten Blog.

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die beim Kauf eines Boxsacks und bei der Entscheidung für das richtige Gewicht zu berücksichtigen sind. Es gibt verschiedene Gewichts-Empfehlungen. In der Regel geht man davon aus, dass ein Boxsack ein Gewicht von ca. 40-50% des eigenen Körpergewichts haben sollte, weil er sonst zu leicht ist.

Das Gewicht eines Boxsacks hängt in erster Linie vom persönlichen Geschmack ab. Je schwerer er ist, desto weniger wird er pendeln. Ein leichter Boxsack pendelt beim Schlagen stärker und ein zu leichter Boxsack pendelt so stark, dass ein effektives Training unmöglich wird. Zum Reduzieren des Pendelns hilft eine Boxsackfeder zwischen Deckenaufhängung und Boxsack-Aufhängung, die schon für wenige Euro zu haben ist und die Pendelbewegungen ausgleicht. (http://www.budoten.com/trainingsequipment/sandsack-halterungen-boxsack-aufhaengungen/10720/l/)

Die Schwere eines Boxsacks hängt insbesondere auch von der Traglast der Decke ab und natürlich vom Geldbeutel. Es sollte nämlich nicht verkannt werden, dass der Kauf schwerer Boxsäcke auch mit hohen Versandkosten verbunden ist. Je schwerer der Boxsack, desto stärker werden allerdings auch die Schläge auf die Decke übertragen und sind damit unter Umständen im ganzen Haus deutlich zu hören. Schon allein deshalb ist der Kauf einer Boxsackfeder dringend anzuraten.

Die Länge eines Boxsacks beeinflusst natürlich ebenfalls dessen Gewicht nicht unerheblich. Die Länge hängt in erster Linie von den Trainingszielen. Bei vielen Kampfsportarten werden auch die Beine eingesetzt, was einen längeren Boxsack durchaus sinnvoll erscheinen lässt, da damit die Größe des menschlichen Körpers besser dargestellt werden kann. Für das normale Boxtraining sollte der Boxsack nicht kürzer als 100 cm sein, so dass man möglichst alle beim Boxen vorkommenden Schlagvarianten trainieren kann.

Es gibt aber durchaus eine lohnenswerte Alternativ zum herkömmlichen Boxsack: Den Freestanding Bag oder Waterbag. Meinen bisherigen Erfahrungen zufolge sind Boxsäcke und Wassersäcke in etwa gleich gut geeignet, wobei jeder natürlich Vor- und Nachteile hat.

Über die Vor- und Nateile der beiden Varianten haben wir bereits einen sehr interessanten Beitrag im Budoten Blog.

Also wenn du Platz für einen großen Sack hast, kauf ihn so groß und dick du kannst. Die Vorteile sind unbestritten. Mein Vorredner sagt es ja schon. Ich habe einen der ist alleine mit Stoffresten gefüllt (ohne Sandschlauch in der Mitte), und wiegt weit über 100 kg. Da kannste draufschlagen wie ein Irrer, auch mit den Füßen - da pendelt nicht viel. :-))

Der Gast.

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