Wie motiviere ich meinen Sohn beim Eishockey?

3 Antworten

Mach ihm keinen Druck! Wenn du Druck machst, zerbricht er nur und er wird anfangen den Sport zu hassen und das willst du ja auch nicht. Vielleicht ist ihm das einfach zu viel, wenn seine Eltern ständig mit seinem Talent vor anderen angeben und ihm zu Eishockey richtig andrängen. Ihn ununterbrochen loben u.s.w. Oder z.B "Du hast heute Training, deine Freunde kannst du auch ein andermal sehen!" Vorallem ein Neunjähriger kann sich mit der Zeit ziemlich genervt davon fühlen. Ich weiß nicht ob das bei euch so ist, ist mal nur eine Vermutung. Vergiss nicht! Nur wer Spaß am Sport hat, ist auch Gut darin.

Auch wenn dein Sohn noch so viel Talent hat. In diesem Alter von Leistungssport oder gar Leistungsdruch zu sprechen, ist sicher nicht kindgerecht. Mit Druck geht da meiner Meinung nach nicht viel. Du solltest lieber versuchen deinem Sohn so viel Spaß wie möglich am Eishockey zu vermittel. Spaß ist in diesem Alter die größte Motivation. Durck ist kontraproduktiv

Ohja, das kenne ich von mir selber. Frage deinen Sohn erst einmal, ob er überhaupt noch Spaß an dem Sport findet. Wenn ja, ist alles in Ordnung.

Es gibt in dem Alter immer Phasen, wo man kurz stehen bleibt. In der Regel läuft dies in gewissen Zeitschüben ab. Weiterhin kann es am Trainer liegen oder an dem vielleicht unverhofften Konkurrenzdruck.

Einen aktuellen Fall erlebe ich gerade bei uns im Badmintonverein. Er ist mittlerweile 15 und spielt bei den Kindern und Jugendlichen alles in Grund und Boden. Jetzt sollte er mit den Herren mittrainieren. Er hat aber irgendwie Angst, dann Spiele zu verlieren. Ich sagte ihm, darum geht es doch nicht ausschließlich im Training. Er könnte seine Reaktion und Technik verbessern und verfeinern. Der Sprung von der Jugend zu den Herren ist schon gewaltig. Aber nur so kann man sein Talent weiter fördern. Wenn er nicht will, soll er eben dort bleiben. Er hat die Chance, schon mit 15 bei den Herren mitzutrainieren, obwohl dies oft erst ab 17/18 erfolgt. Ich rede dabei nicht von den Wunderkindern in China oder Malaysia. Da gehört Badminton mit zum Volkssport. Die Eltern haben dies sogar begrüßt, aber er weigert sich indirekt dagegen. Ich habe ihm dann gesagt, wenn er zum Männertraining mal kommt, würden wir uns freuen, aber wir werden auf ihn nicht mehr zugehen.

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