Wie Lehrer überzeugen? :(

4 Antworten

Was denn, du willst jetzt ein Leben lang überall wegsehen wenn sich Menschen sportlich betätigen? Das ist aber weit anstrengender als sich dem Problem zu stellen. Und immer nur Opfer spielen ist für die Umgebung auch nur mässig interessant. Ich denke das wollte der Lehrer wohl ausdrücken wenn er meint, ein Jahr heulen reicht, jetzt ist die Zeit da wieder die Augen aufzumachen und am normalen Leben teilzunehmen.

Es geht NICHT um Sport, verdammt noch mal! Es geht um Dinge, die ich generell nicht mehr kann! Und dazu zählen Sportarten mit hoher Sturzgefahr (z.B. Slacking).

Am "normalen" Leben werde ich mich wegen dieser Unbeweglichkeit nie wieder zu 100% beteiligen können :(

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Hast du unter 4 Augen mit ihm gesprochen? Wenn nicht, suche so das Gespräch und versuche dich mit ihm zu einigen.

Jeder Mensch hat seine stärken und schwächen. Du kannst dafür bestimmt etwas anderes sehr gut :-) Also Kopf hoch

Hi,

zunächst muss ich Dir raten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn Dich der Anblick sporttreibender Menschen so traurig stimmt, dass Du weinen musst, solltest Du Dich schnellstmöglich in die Hände eines Therapeuten begeben, der Dir hilft mit Deinem Problem fertig zu werden.

Stimmt es Dich denn nicht auch ein wenig froh, dass Du die OP gut überstanden hast und die Wirbelsäulenkrümmung verbessert werden konnte? Nach der OP hast Du doch bestimmt auch Krankengymnastik verschrieben bekommen. Diese gymnastischen Übungen kannst und solltest Du doch sicher auch weiterhin durchführen oder?

Bist Du denn sicher, dass Du nun überhaupt keinen Sport mehr ausüben kannst? In der Regel ist es doch so, dass nur bestimmte Sportarten, die eine zu hohe Belastung für die Wirbelsäule bedeuten, tabu sind. Sportarten, die die Wirbelsäule schonen, können durchaus betrieben ist. Doch ich kenne natürlich nicht den Schweregrad Deiner Skoliose und weiß nicht, was Dir Dein Arzt verordnet hat. Wenn sportliche Aktivitäten tatsächlich für Dich voll und ganz gestrichen sind, so such Dir als Ausgleich ein schönes Hobby, dem Du Dich widmen kannst.

Zum konkreten Fall: Es gibt hierzu zwei Möglichkeiten. Entweder lässt Du Dich bei dem Sommerfest als Helfer einsetzen oder Du redest noch einmal mit dem Lehrer, dass Du Dich psychisch noch nicht in der Lage siehst, der Veranstaltung beizuwohnen und psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen wirst. Letzteres müsstest Du dann aber auch wirklich tun. Heulend in der Ecke zu sitzen und den anderen dadurch den Spaß an Freud vermiesen – das geht gar nicht!

Gruß Blue

Nein, das stimmt mich nicht froh. Die Krümmung ist zwar besser, aber dafür bin ich steif, schwach und habe Schmerzen :(

Und Krankengymnastik habe ich erst vor ein paar Wochen verschrieben bekommen.

Es geht nicht darum, dass ich überhaupt keinen Sport machen kann (das ist Blödsinn), sondern viel mehr darum, dass ich einige Dinge nicht mehr kann und dass ich mich nie wieder richtig bewegen kann. Ich habe ja schon Rückenschermezn bekommen, als ich heute was vom Boden weggewischt habe :(

Bei einer Slackline besteht eine nicht geringe Sturzgefahr, und solche Sportarten darf ich auch nicht mehr machen :(

Schöne Hobbies habe ich. Aber bei einem (Zeichnen) muss ich viel sitzen, wovon ich Rückenschmerzen bekomme, und das andere (Zauberkunst) erinnert mich auch nur an die Unbeweglichkeit... ich möchte nämlich mal Zauberkünstlerin werden (NEBENBERUFLICH!), und da möchte ich eine Illusion machen, bei der man schon ein bisschen beweglich sein sollte.

Das mit dem Heulen stellst du so dar, als würde ich das freiwillig machen. Das finde ich nicht gut.

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@Bloodsuckerin

Du musst jetzt geduldig sein und darfst nur in kleinen Schritten denken. Es heißt jetzt abzuwarten, was die Zukunft bringt. Wenn Du jetzt erst gerade mit der KG angefangen hast, musst Du ebenfalls abwarten, inwie weit Dir damit geholfen werden kann.

Sich nun verstärkt dem Zeichnen zu widmen ist doch schon 'mal ein Anfang. Du brauchst dafür auch nicht unbedingt zu sitzen. Es gibt inzwischen überall Stehtische oder Stehpulte oder höhenverstellbare Tische. Je nachdem leistet sogar die Krankenkasse einen Beitrag dazu.

Wenn es Dir nicht nur um den Sport geht: Du siehst doch jeden Tag im normalen Alltagsleben Leute, die Bewegungen ausführen, die Du nicht mehr oder noch nicht machen kannst. Da brichst Du doch hoffentlich auch nicht jedesmal in Tränen aus?! Es wird aber mit Sicherheit Sportarten geben, die auch Du zukünftig ausführen kannst - nur jetzt noch nicht.

Ich kann nur wiederholt raten: Nimm professionelle Hilfe in Anspruch - das ist keine Schande! Das sind Therapeuten, die ihr Handwerk verstehen und Dir mit Sicherheit helfen, Deine zweifelsohne schwere Lebenssituation zu meistern.

Blue

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