Wie lange muss ich mich für einen Dreitausender akklimatisieren?

2 Antworten

Was heisst 3000er - da liegt eine Spanne von knapp 1000 Höhenmetern dazwischen.

Für einen normalen Dreitausender muss man sich nicht viel akklimatisieren solange man ein "Bergsteiger" ist.

Bei einem Dreitausender, der Richtung 4000 m geht, sollte man ein, zwei Nächte in angemessener Höhe verbracht haben.

Meine persönliche Erfahrung auf einer Hütte in 3200 Meter Höhe: diejenigen, die direkt aus dem Flachland kamen, hatten da teilweise Probleme beim Nächtigen.

Fürs Auf- u. Absteigen an einem Tag - da ist aber wohl eher die Kondition der begrenzende Faktor.

Akklimatisieren müssen tut man sich dafür garnicht - wenn man an einem Tag auf und wieder unter eine Höhe von etwa 2500 m absteigt und dort übernachtet. Solange man die Anstrengung konditionell verkraftet, kann man selbst niedrige 4000er als Tagestouren auch ohne Akklimatisation machen.

Angenehmer ist es natürlich, wenn man bereits einen oder zwei Tage zwischen 2000 m und 3000 m geschlafen hat, dann ist der Aufstieg entspannter - vor allem wenn dein über 3.500 m hoch ist. Bis zu dieser Höhe würde ich mir wegen der Höhenanpassung mal weniger Gedanken machen, ausser es ist oben eine Hütte und du möchtest dort übernachten. Das kritischste bei fehlender Akklimatisation ist eine hohe Schlafhöhe.

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