Wie lange dauert eine Stationäre Schmerztherapie bei LWS Syndrom

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Liebe mausy81,

herzlich Willkommen bei Sportlerfrage.net, der Ratgeber-Plattform für aktive Sportler. Ich hoffe natürlich, dass du aus dem Kreis unserer akitven Sportler möglichst hilfreiche Tipps und Ratschläge bekommst, und es dir möglich schnell wieder gut geht. Dennoch möchte ich dich bitten, dass du bei deinen zukünftigen Fragen darauf achtest, dass sich diese auf das Thema "aktiver Sport" beziehen. Ansonsten kannst du ja deine Frage auch auf unserer Ratgeber-Plattform http://www.gutefrage.net stellen. Da wird dir bestimmt auch weitergeholfen. Alles Gute für Dich!

Viele Grüße,

Tom, vom Sportlerfrage.net-Support

1 Antwort

Hi mausy81, die persönlichen Erfahrungen von griesnockerl in allen Ehren; aber es geht dort Einiges durcheinander. Es kommt zunächst sehr darauf an, wo der Bandscheibenvorfall liegt. Es gibt große Vorfälle, die aber wenig Beschwerden machen, da sie zentral nach hinten drücken, und durchaus kleinere, die aufgrund des engen Bezuges zur Nervenwurzel starke Schmerzen, Taubheitsgefühl oder Lähmungen verursachen. Indikationen zur forcierteren Therapie sind starke langanhaltende Schmerzen oder Nervenausfälle. Ich selbst habe einen BSV eine Etage darüber mit Lähmung der Kniestreckermuskulatur. Aufgrund der Lage machte auch dieser Vorfall halt die Lähmung. Ich habe, übrigens ambulant und weitgehend schmerzarm, unter CT-Kontrolle Injektionen in die Nähe der Nervenwurzel erhalten. Nach drei Spritzen ist die Lähmung fast und der Schmerz so gut wie weg. Selbstverständlich muss man Cortison verwenden. Das ist auch kein Gift. Es gibt keinen körpereigenen Stoff, der so stark entzündungshemmend und abschwellend wirkt wie Cortison. Wenn das nicht geholfen hätte, hätte ich bei mir einen PDK (Periduralkatheter) für eine Woche im Krankenhaus machen lassen. Das wäre vor der Operation meine Option gewesen. Ich bin von Orthopäde, Radiologe und Operateur optimal beraten worden.

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