Wie kann man sich als Hobbysportler die notwendige regelmäßige medizinische Betreuung leisten?

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Einen sogenannten Personalarzt kam man sich als Hobbisportler natürlich nicht leisten. Ein Profisportler steht unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle. An Hand seiner Laktat und Blutwerte können hier optimale Trainingseinheiten für den Sportler festgelegt werden, die am Wettkampftag Gold wert sein können. Als Hobbiesportler der an Wettkämpfen teilnehmen möchte kannst du hier dein Training auch im Do-it-Yourself-Verfahren etwas optimieren. Zum Einen kannst du mittels einer Pulsuhr/Messer trainieren und deinen Puls im Trainingsverlauf beobachten bzw. dein Training Pulsgerecht ausrichten. Eine grobe Faustregel besagt 220-Lebensalter = der Maximalpuls der nicht überschritten werden sollte. Obwohl dies gerade bei Hochleistungssportlern variieren kann. Darüber hinaus gibt es Laktatmessgeräte die sehr einfach in der Anwendung sind. Du darfst zum Einen nur nicht pingelig/ängstlich sein da du hier ein Tröpfchen Blut aus dem Finger entnehmen mußt um den Laktatwert zu bestimmen, zum anderen sind diese Geräte auch nicht gerade billig. Der Laktatwert gibt dir Aufschluß ob deine Muskulatur übersäuert ist, was bei einem extrem harten Training schnell passieren kann. Im übersäuerten Zustand verliert der Muskel natürlich an Kraft. Darüber hinaus kannst du beim Hausarzt 1-2 mal im Jahr einen Blutanalysecheck machen lassen. Neben den normalen Blutwerten kannst du hier auch deine Mineralbilanz prüfen lassen. Nachteil: Du mußt diese Leistung teilweise selber zahlen. Ansonsten ist es wichtig deine Ernährung auf den Sport auszurichten und ein planmäßiges Training einzuführen.

Ja eben diesen Nachteil möchte ich ja umgehen Jürgen, wie macht man das, dass man das 'Blutwerte-untersuchen' nicht selbst zahlen muss?

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