Wie kann man Fitness quantifizieren?

5 Antworten

Naja, für den "Normalverbraucher" bzw in dem Kontext eher "Normalsportler" bestehen auch diverse Möglichkeiten (neben den von dir bereits erwähnten, die Ich übrigens auch sehr wichtig finde wie Muskelumfang und vor allem Gewichtszunahme bzw -abnahme).

Einen groben BMI kannst du zusammenfassen oder gar mal den Schritt wagen und deinen KFA messen lassen (professionell).

Habe zu Beginn deiner Aufzeichnung dann bestenfalls Gewicht, Muskelumfänge (Bizeps, Quadrizeps, Pectoralis, ..), KFA sowie allgemeine Kraftwerte (hinsichtlich Kraftsport im Fitnessstudio) oder im anearoben Fokus unter konditioneller Betrachtung (Zeiten von 500M Lauf/Sprint, 3KM bzw 5 KM Läufen, je nach sportlichen "Qualifikationen").

Bestenfalls - falls vorhanden - kannst Du dich auch auf "Smartwatches" beziehen, Puls / HFQ etc messen).

Das sind im Grunde alles "repräsentative" (man beachte die Anführungszeichen) Messwerte.

Schau, dass Du Dir Ziele zu setzt, die zwar fordernd aber realistisch zu erreichen sind, um auch deine Motivation aufrecht zu halten..

Viel Erfolg auf Deinem Weg! :)

Was sagt denn der KFA und Muskelumfang über Fitness aus? Was ist Fitness? Was nutzt es den Kraftwert zu steigern? Fragen über Fragen....alle machen es, keiner weiß warum.

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quantifizieren kann man über Zahlen. Man misst dazu etwas. Messen kannst du in Länge/Entfernung, Zeit, Gewicht, Stück/Menge und Kombinationen daraus.

Beispielhaft:

Länge als eine gelaufene oder gesprungene Strecke oder ein Umfang oder Bewegungsauschlag.

Zeiten: wie lange kannst du rennen, joggen, schwimmen.

Gewicht: was wiegst du, wieviel kannst du stemmen.

Zählen: wie viele Klimmzüge schaffst du am Stück?

Und Kombinationen daraus z.B.: wie schnell kannst du ein bestimmtes Gewicht/Körpergewicht 10 Mtr hochheben, oder die Pulsrate (Schläge pro Zeit) bei Training gleichbleibender Intensität usw.

Daraus kannst du für dich in allen gewünschten Kombinationen ein Tabellenwerk erstellen, wenn du das möchtest. Allerdings musst du dazu vorab deine Vorstellung von Fitness definieren (und dann die dazu nötigen Messmethoden festlegen), denn einer beschreibt mit Fitness, wie schnell er eine Strecke joggen kann, einer nennt Bodybuilding Fitness, der nächste einen insgesamt sportlichen Körper (Erscheinungstyp, der ja auch nicht ohne anspruchsvolles Training vom Himmel fällt) usw. Wenn du also die Parameter festgelegt hast, kannst du anfangen, die zu messen, also zu quantifizieren. Wie du siehst, sind ja schon hier bei den Antworten unterschiedliche Auffassungen von Fitness gegeben. Da will ich mich nicht einmischen, sondern das dir überlassen, was du dazu zählst. (Offiziell zählt darunter Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit sowie Koordination.)

Klar, die ganzen bärtigen Newage-Affen mit ihren hippen Trainingsprogrammen quantifizieren ihre Sportlichkeit über das Aussehen und die Höhe der Gewichte.

Schön, dass mal einer merkt, wie sinnlos das ist :-)

Zu Deiner Frage:

Fitness bedeutet im Volksglauben nichts anderes als den allgemeinen konditionellen Zustand.

Die Kondition setzt sich aus verschiedenen Dingen zusammen, die man sehr gut kontrollieren könnte...

  • Ausdauer
  • Schnelligkeit
  • Kraft
  • Beweglichkeit

Man muss die einzelnen Eigenschaften eigentlich noch weiter differenzieren, aber für Dich reicht das so...

Wenn Du also Fortschritte dokumentieren willst, dann bastel Dir Diagramme für Pulswerte bei Ausdauerbelastung, Länge der Strecke beim Laufen auf gleichbleibende Zeit, steigende Gewichte beim Krafttraining, Steigerung der Bewegungsumfänge bei Dehnübungen, und Zeitverbesserungen beim 100 m - Lauf oder sonst was :-)

Oder rede Dir halt auch einfach ein, dass Du ein brutal guter Sportler bist, weil Du Core-Training und HIT-Training und was weiß ich fürn Dreck im „Gym“ machst :-)

Sauf weniger und iss gesünder! Und such dir ein sportliches Ziel!

Um etwas zu messen, musst du wissen was du messen willst. Und wenn du "ein wenig" Sport machen willst, klingt das so als würdest du irgendwas machen wollen ohne ein Ziel vor Augen zu haben und nach ein paar Wochen wieder aufhören, weil es nicht zu deinem "Lebensstil" passt.

Das was dem am nähsten kommt was du suchst ist eine Leistungsdiagnostik. Google hilft dir da weiter.

Und nein, man kann definitiv keinen Heilungsgrad bei Depressionen messen. Wer das behauptet redet Unsinn.

Naja, das konkrete Ziel war eigentlich die Fitness zu verbessern. Deswegen ja die Frage. Ich dachte, dass wäre genug, da man immer liest, man müsse ein persönliches Ziel finden. Ich konnte ja nicht ahnen, dass hier zwischen guten und schlechten, bzw. zwischen konkreten und nicht ausreichend konkreten, Zielen unterschieden wird.

Und übrigens: es gibt selbstverständlich psychodiagnostische Testverfahren, mit deren Hilfe man eruieren kann, wie erfolgreich eine Therapie verlaufen ist. Ist teilweise nötig, um eine Therapieverlängerung bei der KK zu beantragen.

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@Triac0

Fitness verbessern ist kein Ziel. Das ist wie das Ziel schlauer zu werden. Du wirst sicher eine Sportart im Kopf haben die du betreiben willst. Da kannst du konkrete Ziele setzen die du fassen kannst. Schwammige Ziele führen nicht zum Erfolg, bzw man tut halt irgendwas.

Du kannst vielleicht begründen ob weitere Therapien aktuell nötig sind um den Alltag zu bestreiten oder nicht. Von einer Heilung ist da lange nicht zu sprechen. Die Depression begleitet dich dein Leben lang. Die Frage ist ob du lernst damit umzugehen und erlernte Maßnahmen zu ergreifen bevor du in ein tiefes Loch fällst.

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@Triac0

Man kann auch Fitness messen.... Aber der Begriff ist halt schwammig, weil mittlerweile jeder Idiot ins Studio rennt und dabei überhaupt keine Ahnung hat, was er da eigentlich trainiert... Der Begriff hat sich förmlich verselbstständigt - man will was tun, also Studio, also Hypertrophie, also Ergometer oder Laufband... Du weißt doch selber nicht, was Du da eigentlich verbesserst :-) Insofern stimmt das schon - erstmal solltest überlegen, was Du eigentlich erreichen willst!

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@User2829

Aber ist es denn nicht besser irgendwas zu tun als gar nichts zu tun? Es ist nun mal nicht jeder so sportbegeistert, dass er tagelang reflektieren möchte, weshalb er dies und das tun möchte. Ich will ja kein Profisportler werden.

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@Triac0

Aber wozu willst du dann dein Fitnesslevel quantifizieren, wenn du gar nicht weißt worauf es dir ankommt? Wie gesagt, die Leistungsdiagnostik ist der Standard. Aber sie sagt Sportartspezifisch nicht viel aus.

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@Triac0

Sollst Du auch nicht, Deine Idee ist aber einfach verquer... Die Möglichkeiten das zu Quantifizieren hast Du hier aufgezeigt bekommen.... Ich glaub, Dir gehts aber eher um ein undefinierbares Gefühl der Sinngebung durch Veranschaulichung des Zustandes, wenn Du schon nichts sehen kannst.... Du könntest mal Pulswerte und Gewichte nach einer Pause bestimmen und dann nochmal nach 6 Wochen Training ohne besondere Anstrengungen.... Dann wird die Kurve schon nach oben gehen.... Vielleicht wäre es aber für Dich viel besser, wenn Du von der Mathematik mal Abstand nimmst und Dir einfach was Sportliches suchst, was Dir wirklich Spaß macht....

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Einfach machen und nicht soviel denken bzw. grübeln.

Da besteht ja das Problem. Ich fange ja immer wieder an. Nur die Motivation verschwindet nach einer gewissen Zeit immer wieder 🙈.

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