Wie kann man dem Golfball Backspin verpassen?

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Wie stark die Grooves den Backspin beeinflussen ist umstritten. Auf jeden Fall gibt es Regeln für die Grooves, damit diese nicht zu griffig werden würden (man beachte den Konjunktiv). Auch Schlagflächen ohne Grooves erzeugen Backspin, ähnlich wie die profillosen "slicks" der Formel 1, welche bei bestimmten Bedingungen besonders griffig sind. Die Frage wie die Pros es schaffen den Ball zurückrollen zu lassen läßt sich mit den Groove nicht alleine erklären. Nach meinem Kenntnisstand treffen diese den Ball, relativ steil kommend, hinten oben und verpassen ihm eine Kerbe. Dadurch kann der Schläger volle exzentrische Rotationsenergie auf den Ball bringen. Ob dieses Zurückrollen überhaupt erwünscht ist wage ich zu bezweifeln, denn dessen Ausmaß kann man kaum bestimmen. Angestrebt ist wohl der absolute Stop.

du musst im Prinzip den Ball mit dem Schläger nur unterhalb des "Äquators" treffen. Dies versetztb den Ball in Rückwärtsrotation. Je größer die Reibung und der Schwung ist, desto sich erzeugen mehr Rückwärtsdrall lässt. Das hängt auch von der Art der Bälle ab. Den Drall bewusst zu erzeugen ist sehr schwer und ihn zu dosieren noch viel mehr.

Ich bin jetzt nicht der Profi-Golfer, aber die Schlagfläche der Golfschläger ist durch die Grooves angerauht, womit der Schläger beim Ballkontakt mehr Reibung auf den Ball übertragen kann. Bei der richtigen Schlagtechnik "wischt" man praktisch mit dem Schläger unter dem Ball hindurch, wodurch der Backspin erzeugt wird. Es kommt auch noch ein bisschen auf den Golfball selbst an, Es gibt Golfbälle mit einer etwas "weicheren" Außenhülle (sog. Ballata-Bälle), womit man noch mehr Spin erzeugen kann.

Bei einer schrägen Schlagfläche mit Grooves ist es kaum möglich, dem Ball keinen Backspin mit zu geben. Allerdings reicht der bei amateuren in der Regel nicht aus, um den Ball auf dem Grün zurück rollen zu lassen, und das ist hier sicher gemeint. Damit das gelingt müssen viele Faktoren zusammenkommen. Der Schwung ist nur einer. Der Ball und die Beschaffenheit des Grüns sind ebenso wichtig. Wer seinen Schwung einigermaßen kontrollieren kann, wird auch mit dem Backspin arbeiten können. Es gibt nur für die Profis manchmal Situationen, wo der Ball u.U. sogar wieder vom Grün herunter rollt. Daraus aber zu konstruieren, dass der Backspin bei Profis unbeliebt und unkontrollierbar ist, zeigt nur wieder, von welcher Güte hier einige Antworten sind. Aber darüber haben sich ja auch schon andere ausgelassen.

ja, Ball etwas steiler von oben treffe (gefühlt gegen den Boden pressen um Treffmoment). Und natürlich den Ball absolut clean treffen ! Spin ist nur sinnvoll um den Ball punktgenau stoppe zu können - weder Roll nach vorne oder hinten (Backspin) macht Sinn (ausser DU kannst das kontrollieren - aber dann würde die Frage nicht gestellt). Versuch einfach den Ball clean zu treffen und nach dem Ball jedesmal ein ordentliches Divot raus zu hacken - dann kommt das von alleine.

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