Wie kann ich mineralmangel vorbeugen?

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2 Antworten

Zunächst sollte festgestellt werden, ob überhaupt eine Gefahr für einen Mineralienmangel vorliegt.

Sicher hat ein Sportler einen höheren Bedarf, etwa bei Magnesium, je nach Intensität, eine dreifach erhöhte Menge, allerdings reicht in der Regel eine ausgewogene Ernährung aus, um diesen erhöhten Bedarf zu decken.

An dieser Stelle möchte ich Dir den Hinweis geben, dass die Mineralien im Mineralwasser im Wasser und nicht in der Kohlensäure gebunden sind, so dass Du nicht auf Mineralwasser verzichten musst, weil es auch welche gibt, die keine Kohlensäure enthalten.

Ohne ärztlichen Rat einfach Nahrungsergänzungspräparate zu nehmen, hat keinen Sinn, denn es kann einerseits zu Überdosierungen kommen, was durchaus bei manchen Stoffen zu gesundheitlichen Problemen führen kann, des Weiteren können sich die hochdosierten Ergänzungspräparate Probleme bei der Aufnahme (Resorption) im Körper verursachen. So ist zum Beispiel bekannt, dass die Eisenresorption im Körper durch die einzelne Aufnahme von Magnesium gehemmt wird.

Ohnehin gilt, dass Magnesiummangel nur eine von mehreren Ursachen für Krämpfe sein kann. Auch Flüssigkeitsmangel oder Überanstrengung im Alltag/Sport können diese Probleme auslösen. Sollte die Zufuhr von Magnesium nicht helfen, dann solltest du noch einmal die Zufuhr von Flüssigkeit überprüfen.

Wenn Du den Verdacht hast, einen Mineralienmangel zu erleiden, würde ich Dir raten, den Arzt aufzusuchen, denn dieser kann etwa mit Hilfe eines Blutbildes erkennen, ob der Verdacht gerechtfertigt ist und Dir gezielt Präparate verschreiben oder empfehlen.

Mit einer ausgewogenen Ernährung dürftest Du aber kaum Probleme bekommen, wenn Du ansonsten gesund bist.

So ist Magnesium in Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Fleisch, Milch(produkten) und in Gemüsesorten wie Kohlrabi und Spinat enthalten, Kalzium gibt es ebenfalls in zahlreichen Gemüsesorten und in Milchprodukten, Eisen in grünem Gemüse und vor allem in rotem Fleisch sowie in Getreide.

Wenn du dich ausgewogen ernährst. Das bedeutet viel Gemüse und Obst, dann brauchst du dir um einen Mineralmangel an sich keine Sorgen zu machen. Muskelkrämpfe werden öfters durch einen Magnesiumdefizit, einer Überanstrengung oder durch zu wenig Flüssigkeit hervorgerufen. Der Magnesiumdefizit kommt aber nicht durch eine Salzarme Ernährung zustande. Sehe darüber hinaus zu das du genügend Flüssigkeit zu dir nimmst. Über eine Blutuntersuchung ( die leider nicht Kassenpflichtig ist ) kannst du deinen Mineralhaushalt prüfen lassen. Dann hast du eine genaue Aussage. Zusatzsupplemente sollten nur bei einem festgestellten Mangel eingenommen werden. Und hier gibt der Arzt auch die Dosis vor.

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