Wie gesund ist schwimmen denn nun?

7 Antworten

Schwimmen ist eine der besten und schonensten Sportarten, die es überhaupt gibt! Die Gelenke werden nicht belastet und es werden so viele Muskelgruppen trainiert wie bei kaum einem anderen Sport! Man muss nur auf die richtige Technik achten, damit der Nacken beim Brustschwimmen nicht zu stark belastet wird!

Hi,

Schwimmen zählt zu den Ausdauersportarten und stärkt somit das Herz-Kreislauf-System. Zusätzlich wird durch die Auftriebskraft der Druck auf die Gelenke reduziert, so dass sie entlastet werden. Das ist schon mal gut, positiv und gesund!

Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten, so lässt sich auch beim Schwimmen Negatives finden. Brustschwimmen belastet die Kniegelenke, Hals- und Lendenwirbel – besonders wenn man die richtige Technik nicht beherrscht. Da ist Kraul und Rückenkraul schon wesentlich gesünder. Aber auch auf das dem Wasser beigemengte Chlor reagieren manche Menschen allergisch. Gefährlich wird es, wenn die beigemischte Chlormenge den vorgeschriebenen Richtwert dramatisch übersteigt. Bei Messungen in Hallenbädern wurde in Einzelfällen der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Richtwert bis zum 37fachen übertroffen.

Doch, wenn Du schwimmen willst – so tue es. Es lässt sich für jede Sportart ein Haar in der Suppe finden.

Gruß Blue

Schwimmen ist so gesund, weil - wie schon erwähnt - die Gelenke geschont werden. Das Körpergewicht lastet beim Schwimmen nicht auf den Gelenken. Allerdings werden beim Schwimmen, egal welcher Stil, die Schultern am meisten belastet! Um Schulterprobleme zu vermeiden sollte man also Überbelastungen vermeiden.

egal welcher Stil, die Schultern am meisten belastet!

FALSCH bei Brustschwimmen ist die Armbewegung innerhalb des gewohnten Bereichs und daher auch keine zusätzliche Belastung der Schulter. Die anderen Schwimmarten werden die Beweglichkeit der Schulter durch die vielen Wiederholungen erhöhen und nachdem der Vortrieb hauptsächlich durch das Armtempo erzeugt wird kann es bei einer falschen Technik und einem falschen Krafteinsatz und einem intensiven Training zu Beschwerden in der Schulter führen - aber nur wenn alles zusammenkommt.
Die Gefährdung der Schulter ist beim Golf sicher größer, aber bei Golf nehmen fast alle zuerst Stunden und lernen hoffentlich den richtigen Ablauf der Bewegung - darum kann ich auch nicht sagen, dass Golf die Schulter ruiniert und man einen Hexenschuß bekommen wird (auch wenn die Wahrscheinlichkeit größer ist als beim Schwimmen).

Mit der richtigen Technik und dem richtigen Krafteinsatz ist die Schulter nicht gefährdet.

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