Wie genau hilft Sport gegen Depressionen?

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4 Antworten

Na es werden auch Glückshormone ausgeschüttet. Ist das nix? Naja und du fühlst dich anschließend einfach gut, wenn du etwas gemacht hast. Dein Immunsystem und alles wird verbessert. Du bekommst ein besseres Körpergefühl. Das alles hängt zusammen. Dann kommt es natürlich auch drauf an, den richtigen Sport für dich zu finden, denn dich jedesmal hinquälen wird nicht gerade das Gegenteil bewirken, aber kann den Effekt auch hemmen.

Beim Sport können meines Wissens u.a. Endorphine ausgeschüttet werden. Das sind Botenstoffe, die dem Morphium ähneln und glücklich machen, also auch gegen eine Depression helfen können. Das Problem ist aber eher das, dass depressive Menschen unter einer großen Antriebslosigkeit stehen, die das Sporttreiben meist verhindert. In vielen Einrichtungen gehört eine sportliche Aktivität zu einer Therapie gegen Depressionen.

Ohne eine chemische Antwort zu wissen, kann ich einfach mal Folgendes aus meinen Beobachtungen schliessen: Mit dem Gefühl der Depression gehen Enge, Müdigkeit, und Inaktivität einher. Wenn ich Laufen gehe bin ich in der Natur um mich herum ist Platz. Ich muss viel mehr Atmen, meine Brust weitet sich, und ich werde etwas offener. Das befreit, und wirkt stark gegen die oben beschriebene Enge. Sport ist aktiv. Eine seelische Inaktivität, kann auch durch körperliche aktivität bekämpft werden. Wenn man's mit dem Training nicht übertraibt wird man (durch die viele Sauerstoffaufnahme) munter, und das wirkt gegen die Müdigkeit. Sport ist bestimmt ein gutes Mittel um leichte depressive Verstimmungen in den Griff zu kriegen. Bei schwereren Problemen, muss wahrscheinlich eine Therapie vornangestellt werden, damit überhaupt regelmässiges Training vorstellbar wird.

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