Wie geht man mit konkurrierende Trainingsreize um?

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Training besteht immer aus heftigen und weniger "heftigen" Trainingseinheiten. Man sollte sich nie im Training schonen, nur um für die nächste Einheit fit zu sein, denn dann bringt das ganze Training nichts. Die Trainer planen das schon so, dass du auch deine Ruhephasen dazwischen hast bzw. ist es auch gut, mal in die Übermüdung zu gehen, um einen dementsprechend hohen Leistungssprung zu erreichen (natürlich mit anschließender Regeneration). Prinzip siehe Homöostase bzw. Superkompensation. Wenn du Leistungssportler (z.B. Schwimmer) hast, die nur zur Ergänzung das Krafttraining machen, sollte der Fokus eh auf den Schwimmeinheiten liegen und nicht auf der Steigerung von Gewichten.

Woher kommt deine Frage, wie bist du drauf gekommen? :)

Ich habe in der Uni gerade einen Kurs zum Thema Krafttraining und da haben wir das Thema kurz am Beispiel Leichtathletik angerissen. Da ist mir auch relativ klar, dass ich mich als Krafttrainer an einem Tag auf die oberen Extremitäten fokussiere, wenn ich weiß dass der Sportler am nächsten Tag Läufe hat und umgekehr auf die Beine wenn er am nächsten Tag Wurfübungen macht. Ich habe allerdings nicht verstanden wie ich dass bei einem Schwimmer machen würde, der im Training ja immer seinen ganzen Körper beansprucht.

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@Milkakuh

Naja, du hast mich wohl falsch verstanden. Viele Schwimmer trainieren entweder frühs schwimmen und später Kraft und abends kann es gut sein, dass noch mal eine Schwimmeinheit folgt. Dafür ist dann am nächsten Tag nur lockeres GA1-Training oder so drin. Auch wenn du volles Krafttraining machst, haben vor allem Leistungssportler die Regenerationsfähigkeit, um später am Tag noch in die nächste Schwimmeinheit zu gehen. Ist aber auch in anderen Sportarten so. Ich mach zum Beispiel Leistungssport Taekwondo und habe öfter mal 3-4 Einheiten am Tag. Das kann dann so aussehen: morgens vor dem Frühstück laufen, gemütlich frühstücken und dann Uni, eine Vorlesung und dann vormittags ins Krafttraining. Dann nachmittags 'ne Stunde schlafen, wieder Uni etc. und abends nochmal ins Taekwondotraining für 2-3h, gerade wenn nicht so viele Wettkämpfe anstehen und man sich voll aufs Training konzentrieren kann, gehen wir danach sogar nochmal raus auf die Laufbahn oder haben noch Techniktraining etc. Dafür ist dann am nächsten Tag erst abends wieder Training 1-2 Einheiten. Und alle 10 Tage dann mal einen Tag gar kein Training, wo man dann nur mal locker 'ne halbe Stunde laufen geht etc. um die Regeneration zu unterstützen!

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