Wie geht man beim Rennrad fahren kurze Steigungen an?

3 Antworten

Was heist bei dir kurz? Meinst du Autobahnbrücken oder Hügel die eigentlich nicht nennenswert sind, die werden einfach weggedrückt. Augen zu und durch, einfach mal eine kurze Zeit etwas mehr Kraft aufwenden und ohne Schalten rüber. Oder meinst du kleine Berge, die schon 1-2 km lang sind. Bei denen wird in der Regel versucht mit unvermindertem Tempo rüberzukomen. Schalten nur wenn es unbedingt notwandig ist. Aber eigentlich ist das eine Frage, die man nicht so einfach beantworten kann. Im Rennen sieht es anders aus als bei einer Ausfahrt, bei intensivem Training anders als bei regenerativem. Fazit: "Schwungkuppen" oder "Schippen von Sand" werden einfach überrollt, alles andere kontrolliert angegangen.

Kleine Anstiege, Unebenheiten drückt man wie Dumus schon so schön sagt schnell weg in dem man Kurz aus dem Sattel geht oder auch im Sitzen etwas mehr Kraft ausübt. Bei Steigungen von 1 km und länger kommt es natürlich auf das Steigungspotential an. Wenn da plötzlich eine 12%ige Wand vor dir steht dann sprintest du da mal nicht eben in der Schnelle hoch. Hier mußt du sehen das du, je nach Steigungsgrad nicht zu schwere Gänge fährst und vor allem deinen optimalen Rhytmus findest.

Eigentlich fahre ich ganz gerne bergauf, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen. Wenn die Steigung wirklich nur kurz ist, in den Wiegetritt und drüber. Sonst natürlich runterschalten und langsamer werden. Je nach Trainingszustand und Steigung sogar sehr langsam. Aber das ist ja egal, wir schaffen das schon!

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