Wie funktioniert ein Höhentraining?

2 Antworten

In einer Höhe ( ab 1700 Metern in etwa ) hat die Luft einen geringeren Sauerstoffsättigungsbereich. Der Körper reagiert hier mit einer vermehrten Produktion von roten Blutkörperchen um den Sauerstoffverlust in der Luft aufzufangen und den Organen/Muskeln genügend Sauerstoff bieten zu können. ( rote Blutkörperchen sind Sauerstofftransportplättchen ). Je mehr Sauerstoff an die Muskulatür herangetragen werden kann desto mehr Leistung kann der Muskel auch verrichten. Nach einer Zeit des Höhentrainings von ca. 3 Wochen hat sich der Körper an die Höhenluft gewöhnt. Gehst du nun wieder in tiefere Lagen zurück so hält hier der vermehrte Sauerstoffgehalt im Blut noch einige Zeit an, den du dann als Leistungsschub nutzen kannst. Nach 3-4 Wochen in etwa hat sich der Körper dann wieder an die tiefern Lage angepaßt und den Sauerstoffgehalt im Blut dmentsprechend wieder reguliert.

Alles gut gesagt. Medizinisch ist es so, dass nach 3 wochen in Höhe die Anpassung voll da ist, viele Sportler machen deshalb das höhentraining genau 3Wochen lang. Es gibt auch die Variante auf der bergstation(2000-3000m) übernachten,dann im tal, so auf 1200-1700m trainieren. Es macht Sinn, einige Tage/Woche vor einem solchen berglauf sich auf ähnliche höhe anzupassen. Ein Höhentraining kannst du auch einige Wochen vor einem wichtigen Wettkampf machen, der Effekt sollte etwa 4Wochen anhalten.

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