Wie funktionert beim Radfahren der "runde Tritt" und was bringt er im Optimalfall?

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Der runde Tritt ist eines der wichtigsten Elemente des Radsports. Nur mit ihm ist eine effizielle Entfaltung der Kraft möglich. Ein normaler Radfahrer tritt nur auf das Pedal und zwar immer das, das gerade den oberen Totpunkt überwunden hat, also kurz nachdem es ganz oben stand. Der andere Fuß ist dann passiv und wird vom anderen Pedal, das sich unten befindet, nach oben "getragen". Hier geht ein Großteil der Tretökonomie verloren.

Beim runden Tritt übernimmt dieser "passive Fuß" eine aktive Rolle, indem er gleichzeitig zum Treten das anderen Fußes das untere Pedal nach oben zieht.

Durch dieses parallele Drücken und Ziehen und zwar immer im Wechsel, kommt es zum besagten runden Tritt, bei dem außerdem die beiden Totpunkte (oben und unten) besser überwunden werden.

Voraussetzung ist, dass die Füße fest mit den Pedalen verbunden sind. Hierfür werden so genannte Klick-Pedale mit speziellen Platten an den Schuhen verwendet. Diese erlauben das Ziehen, aber gleichzeitig im Notfall den Ausstieg durch Drehen des Fußes (ähnlich einer Skibindung).

Angesichts der doch recht komplizierten mechanischen Bewegung - ein gleichzeitiges Ziehen, Drücken und Wechsel dieser Bewegungen zwischen den beiden Füßen bei effizienter Trittfrequenz von 90 Umdrehungen pro Minute und mehr erfordert eine genaue Koordination - dauert es eine gewisse Zeit, bis der runde Tritt auch wirklich rund ist.

Auch Freizeitsportler können davon profitieren, denn diese Bewegung ist weitaus ökonomischer. Man fährt schneller, gleichzeitig effizienter und somit ausdauernder.

ständig hungrig und müde obwohl ich viel und gesund esse - ratlos

Hallo Leute, ich hoffe wirklich, dass ihr mir helfen könnt! Ich versuche, das Ganze halbwegs kurz zu halten.

Hatte nie Probleme, war gesund und habe 4 Mal pro Woche geturnt. Mit 16 hatte ich einen Blinddarmdurchbuch, durfte 2 Woche gar nichts essen, danach nur Schonkost. Hab viel abgenommen. Nach einigen Woche habe ich mich halbwegs gefangen, wieder mit mehr essen begonnen, allerdings lag mir das Essen immer stundenlang im Magen. Selbst wenn ich mega Hunger hatte, lag mir eine Scheibe Brot mit Käse echt lange im Magen, als hätte ich 4 Portionen verschluckt. Oft musste ich nur ein bisschen würgen und das ganze Zeugs kam wieder hoch. Hatte auch oft Magenschmerzen, manchmal bis in den Rücken. Nach 1 Jahr hat sich das Ganze aber wieder super eingependelt, ich hatte mein altes Gewicht wieder (55kg bei 1,62m) und ich hab wieder mehr trainiert.

Seit zirka 1 Jahr haben dann aber die Probleme begonnen. Ich hab gegessen und mich danach noch immer extrem hungrig gefühlt. Brennen im Magen, Schwäche im Körper, fast wie bei Unterzuckerung. Habe das aufs Training geschoben, dann halt viel gegessen und mich ausgeruht. Ging nach einer Woche auch wieder weg. Seit 10 Monaten tritt das aber immer häufiger auf.

Ich esse sehr gesund (Haferflocken, Vollkorn, Fleisch, Gemüse, viel Nüsse), ich trinke keinen Alkohol, ich rauche nicht, ich trinke nur zu besonderen Anlässen Säfte und nasche Mal ein Eis, Pudding oder Kakao.

Seit 7 Monaten kommen zirka alle 10 Tage diese Episoden, dass ich plötzlich nach meinem normalen Essen noch immer ein Hungergefühl habe, als würde mein Magen jeden Moment knurren, ich bin innerlich zittrig und schwach. Manchmal sogar ein bisschen schwindlig. Seit 3 Monaten ist es aber chronisch. Es hört nie auf, an manchen Tagen ist es besser, an manchen schlechter, unabhängig davon was ich esse, wann ich esse, ob ich mich bewege.. Allerdings ist es, wenn ich länger nichts esse und das Brennen im Magen und das Hunger- und Zittergefühl lange unterdrücke auch besser. Aber sobald ich dann wirklich aus Hunger esse, fängt dieses innere Zittern und Hungergefühl wieder an.

Ich habe übrigens auch fast immer viel Luft im Bauch, an manchen Tagen so schlimm, dass ich mich gar nicht bewegen kann.

Ich war beim Hausarzt, mein Blutbild ist einwandfrei. Auch mein Zucker ist eigentlich ok. (Nüchtern zirka 80, nach dem Essen zirka 100).

Er hat trotzdem eine Schilddrüsenuntersuchung angeordnet, der Ultraschall war allerdings unauffällig, die Blutwerte kommen aber erst noch. Zum Gastrologen gehe ich erst nächste Woche.

Ich kann seit mehreren Monaten nicht trainieren, nicht für die Uni lernen, nirgends hingehen, vergrabe mich nur zu Hause, obwohl ich immer ein total glücklicher Mensch war. Aber dieses ständige Brennen im Magen, diese innerliche Schwäche dadurch macht mich fertig. Sobald ich versuche, mich zu bewegen, wird mir schwindlig.

Arzt gab mir Protonenpumpenhemmer und Ulcogant 1g 4xtäglich, hilft überhaupt nichts!

HIIIIILFEEE!

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