Wie fit sollte man sein, um Steigerungsläufe in das Lauftraining einbauen zu können?

3 Antworten

Ich würde das erste Training mit Steigerungsläufen nach einem mehrwähigen Grundlagentraining und langsamen Training so ansetzen,halbe Laufeinheit langsam(ca. 30Min) 2-3 Steigerungen(4-6 min) submaximal(also auf keinen Fall bis zum Limit gehen) beim nächsten Training ein wenig mehr, und sehen wie das wirkt-damit kriegst Du dann auch das Vertrauen in Dich-für Sprints solltest Du gut aufgewärmt sein und eine sehr stabile Technik besitzen. Warte lieber ein wenig länger bis Du dich zu sehr forderst-besser im unteren Bereich- wie den Ferrari fahren.

Grundsätzlich sollte schon eine Grundlagenausdauer vorhanden sein bevor man anfängt seine Zeiten zu verbessern bzw. das Tempo zu steigern. Eine Stunde am Stück zu Laufen beinhaltet schon eine gewisse Grundlagenausdauer. Hier kannst du nun getrost intervallmäßige Tempoläufe einbauen.

Wenn du bereits 60 min am Stück laufen kannst, ist es ideal, einige Steigerungen einzubauen. Für ca. 100 m oder 1 min die Geschwindigkeit steigern bis zum Sprint, dann locker weitertraben. Fang mit 5 Steigerungen und erhöhe nach und nach auf 10 Stück. Mach die Steigerungen nicht länger, da du sonst zuviel Laktat bildest und übersäuerst.

Plötzlicher Leistungsabfall? Übertraining?

Hallo erstmal :-) Ich gehe seit gut anderthalb Jahren regelmäßig joggen (hobbymäßig), ungefähr 4 bis 5 mal in der Woche wenn ich es schaffe, manchmal auch weniger. Meistens laufe ich dann so 40-60 Minuten (Kilometer weiß ich nicht, Tempo ist moderat). Es gab schon immer mal Phasen oder Tagen wo ich mich erschöpft gefühlt habe oder sonst was, aber das ging wie gesagt schnell wieder weg. An den restlichen Tagen an denen ich nicht laufen war ich beim Schwimmtraining (Wiedereinsteigerin nach Leistungsschwimmen) und eine kleine Runde Inliner-Fahren. Zusätzlich zu den Cardio-Aufgaben habe ich Anfang des Jahres begonnen "Workouts" zu machen, also bestimmte Übungen zum Muskelaufbau für Zuhause, auch mit leichten Hanteln. Alles gut und schön, soweit so gut fühlte ich mich immer relativ fit und hatte auch kaum Probleme mit Muskeln o.ä. (Muskelkater hab ich dennoch immer gekonnt ignoriert ...) Na ja in der ganzen Zeit habe ich auch (wie ich es wollte) abgenommen: von ca 80 Kilo bin ich nun auf ca. 61 Kilo bei einer Körpergröße von 172 gelangt, Muskelaufbau war auch gut usw. Bin jetzt mit dem Gewicht eigentlich zufrieden. Jetzt war ich vor gut drei Wochen fünf Tage lang im Urlaub, wo ich zwar viel auf den Beinen war aber generell keinen Sport treiben konnte - Trainingspause also. Als ich wieder kam und wieder ins Training einstieg lief alles gut, auch die Läufe konnte ich normal absolvieren. Hatte dann natürlich sofort total den Muskelkater, was ich aber wieder mal ignoriert hatte. Nach gut einer Woche bemerkte ich aber doch was: Beim Laufen wurden meine Beine schwerer, die Muskeln in Waden und Oberschenkeln taten weh wie nach einer langen Belastung (ohne Muskelkater) und ich bekam schlecht Luft. Ich machte Pause während des Laufens, hat aber alles nichts gebracht. Mittlerweile kann ich kaum 5 Minuten (!!!) am Stück laufen bevor ich total außer Atem bin, meine Beine schmerzen und fast verkrampfen und ich total erschöpft anhalte. Meine gesamte Kondition ist total am Ende. Beim Inliner-Fahren tritt genau das selbe Problem auf, auch wenn die Beine nicht so schlimm schmerzen. Ich bin total frustriert - warum dieser Leistungsabfall nach dem langen Training? Wo ist meine Kondition hin? Liegt es letzendlich an einem Magnesiummangel (Muskelschmerzen?) oder habe ich es einfach übertrieben? Und falls die Hypothese des Übertrainings stimmt, wie steige ich am besten wieder ein bzw behebe ich das Problem? Bin für jede Antwort dankbar :-)

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Abnehmen - zu viel oder zu wenig Sport?

Ich bin 15 Jahre alt, weiblich, 164cm groß und wiege 110 Kilogramm, wie ich vor kurzem festgestellt habe.

15 Kilo mehr als letztes Jahr, wo ich im November in einer Woche 4-5 Kilo abgenommen und dann wieder die Lust verloren habe. (War wahrscheinlich sowieso nur Wasser.)

Naja, jedenfalls habe ich vor ein paar Tagen wieder angefangen zu trainieren und Kalorien zu zählen, wo ich auch versuche nicht unter die 1500 kcal zu gelangen. (Führt mich immer in Versuchung das Ziel niedriger und niedriger anzusetzen - ala 800kcal am Tag.)

Mein Grundumsatz liegt bei 1900 kcal, mit Leistungsumsatz war der höchstverbrauch bisher 2700kcal. (3000 möchte ich mindestens einmal schaffen)

Beim Training habe ich mich zuerst am Laufband versucht, da ich zur Zeit aufgrund eines Pflegefalls in der Familie nicht raus kann. (Letztes Jahr bin ich jeden Tag ca. 8 Kilometer schnell gegangen.)

Als meine Füße schon nach kurzem wehtaten (letztes Jahr nicht der Fall) habe ich mich umentschieden und den Heimtrainer herausgekramt. Am ersten Tag war es eine halbe Stunde, am nächsten Tag eine ganze, am dritten Tag 1 1/2 und gestern wieder eine Stunde mit 20 Minuten Laufband. (Ich wollte gestern eigentlich eine Pause machen, aber konnte nicht widerstehen..) Heute mache ich dann eine Pause vom Ausdauertraining und wollte Krafttraining probieren. (Unter anderem diese Vibrationsplatten (Wir haben sie schon seit 10 Jahren und mein Papa hat damit 20 Kilo abgenommen), wenn man das denn dazu zählen kann. Davon wollte ich dann auch fortlaufend ca. 10 - 30 Minuten am Tag einbauen. Ansonsten haben wir noch ein Gerät für's Krafttraining Zuhause, auf dem eigentlich jede Übung die in einem Fitnesscenter möglich wäre, ausgeführt werden kann. (Es verbindet ca. 22 Geräte, soweit ich weiß.) Nur weiß ich nicht, welche Übung ich genau machen könnte.. In welcher Intensität, wie viele Wiederholungen, ect. Ich möchte mich auch nicht zu sehr überanstrengen, da ich dann sicherlich wieder die Lust verliere.

Einen genauen Trainingsplan habe ich noch nicht. Ich weiß nur, dass ich an den zwei/drei Tagen an welchen ich vom Ausdauertraining pause mache, irgendwie Krafttraining machen möchte.. Nur am besten so, dass ich es nicht vollkommen verabscheue, was relativ wahrscheinlich ist. Beim Krafttraining habe ich dann nicht einmal Musik oder eine Serie (was bei mir nicht heißt, dass die Intensität geringer ist. Zumindest im Normalfall.)

Und für die, die sofort auf Ernährung plädieren..

2 Liter Wasser/Tag, viel ungekochtes Obst und Gemüse, Mittags meistens eine Kombination aus Fleisch (Geflügel) oder Fisch mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln, Gemüse und einer Soße. Letztendlich immer im Bereich von 1400 - 1800 (wenn ein von meiner Mama gemachtes Mittagessen Kalorienreicher war als sie zuerst annahm (Toast)).

Anstatt Süßigkeiten blaue Weintrauben aus unserem Garten und Äpfel sowie Karotten und Paprika mit Sauerrahmsoße. Außerdem auch mal Fisolensalat, oder soetwas.

Für den Rest reicht der Platz leider nicht.

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