Wie erkennt man muskuläre Dysbalancen?

2 Antworten

Hallo TwoMecki!

Dysbalancen müssen sich nicht drastisch bemerkbar machen; zumindest am Anfang. Gerade im Rahmen eines Fitness-Trainings im Studio entstehen schnell Dysbalancen, weil eine Körperseite stärker ist. Deine Frage wird leichter zu beantworten, wenn du Auskunft über die von dir betriebene Sportart gibst. Allgemein kannst du Dysbalancen durch ein entsprechendes Krafttraining erkennen: so können alle Muskelgruppen einzeln trainiert und damit isoliert werden (einzeln ist hier gleich zweifach von Bedeutung: einmal in Bezug auf das isolierte Training ohne Hilfsmuskeln und zweitens in Unabhängigkeit von der jeweils anderen Körperseite; derart lässt sich zum Beispiel erkennen, ob der linke Bizeps stärker ist als sein rechtes Gegenstück etc.).

Mit der richtigen Dokumentation deines Trainingsgewichtes und der absolvierten Wiederholungen wirst du schnell erkennen, welcher Muskel / welche Muskeln ggf. auftrainiert werden müssen. Bedenke: Übungen wie Liegestütz eignen sich nicht zur Prüfung, da hier die stärkeren Muskeln etwaige Dysbalancen ausgleichen können. Wenn du kein Fitness-Studio zur Verfügung hast, kannst du auch einen optischen Test probieren: manchen Muskeln sieht man das Ungleichgewicht relativ leicht an.

Grüße aus Hamburg und einen schönen Tag,

Alex / sport-lotse.de

Du merkst es, wenn du verspannt bist. Das muss noch nicht schmerzhaft sein, aber wenn du in dich hinein horchst, dann weißt du, welche Muskeln unenspannt sind. Hier helfen Entspannungsübungen, also gezielt Muskelgruppen anspannen und danach entspannen. Wenn das Entspannen nicht klappt, dann hast du da eine Verspannung, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einer Dysbalance herrührt.

Immer wiederkehrende Schmerzen in Sprunggelenk,Waden und Schienbeinen

Hallo zusammen! Ich melde mich in diesem Forum das erste Mal zu Wort und danke schonmal im Voraus !

Nun zu meinem Problem.

Ich bin 26 Jahre alt und spiele seit Ende des letzten Jahres wieder aktiv Fussball. Davor habe ich aus verschiedenen, aber keinen gesundheitlichen Gründen mehrere Jahre pausiert. Nach anfänglich aufgetretenem Muskelkater lief der Start Ende des letztens Jahres ohne Schmerzen mit. Leider muss ich jedoch seit einiger Zeit (gefühlte 3 Monate) nach dem Fussball bzw währenddessen und teilweise sogar bereits beim Aufwärmen deutliche , stetig ansteigende Schmerzen in den Fussgelenken und Waden bzw Schienbeinen festellen.Die Symptome treten dabei bei beiden Beinen gleichermaßen auf. Zeitweise wird dies noch von Krämpfen in den Waden begleitet. Weiterhin habe ich das Gefühl, das die betroffenen Partien deutlich erwärmt sind, wobei dies bei Überprüfung von Dritten verneint wird. dieser schmerz hält meist 2 bis 3 tage an. In Ruhelage verstärkt sich der Schmerz meist noch. ich spiele durchschnittlich 2 mal pro woche fussball. zusätzlich gehe ich in unregelmäßigen Abständen noch Joggen. Hierbei entstehen ähnliche jedoch nicht so intensive schnerzen wie beim fuba. Vor kurzen war ich zusätzlich seit langer Zeit erstmalig wieder Inline Skaten. Hierbei traten die o.g. Schmerzen noch viel intensiver und schneller auf. Dies ging soweit, dass ich den Rückweg zu Fuss angetreten habe. Kurioserweise kann es wiederrum auch vorkommen, dass ich meinetwegen anfang der woche nach dem Training starke schmerzen verspühre, jedoch nach einem training ende der woche gar keine scherzen verspühre. also mit anderen worten: der schmerz taucht nicht nach jedem Training auf. Nun war ich bei einem Sportmediziner. Diese vermutet eine überbelastung. Ich kann mich nicht unbedingt mit dieser diagnose anfreunden, da ich es für unwahrsscheinlich halte, dass sich eine Überlastung erst nach über einem halben Jahr aktiven Sports zeigt.Einen Mangel (zb Magnbesium, Elektrolyte) schließe ich auch aus, da ich bereits entsprechende Kuren durchgeführt habe. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Einlagen eine Hilfe wären, oder die Probleme auf muskuläre Ebene auftauchen bzw. der Schmerz durch Probleme mit den Bändern erzeugt wird. Würde mich freuen, wenn ich von euch eine Einschätzung hierzubekommen könnte.Vielleicht findet sich unter euch auch jemand, der oder die Ähnliches erlebt hat.

Vielen Dank!

Gruß Dirk

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Nach der Defiphase, wie weiter?

Hallo erstmal, ich habe vor kurzem meine erste Masspehase beendet und musste vor schreck erkennen, dass ich einen großen Rettungsgürtel am Bauch hatte, durch zu vieles essen und fast food, weil ich dachte, dass man einfach nur viel essen braucht und egal was. Mach gerade ne Defiphase und hab endlich nen Sixpack aber habe auch an Muskelmasse verloren, Kraft is auch schwächer geworden.

Zuerst muss man etwas falsch machen, bevor man erkennt, dass man es richtig machen muss und das will ich!!!! Massephase kommt nicht mehr Infrage, ich will nur noch versuchen, clean aufzubauen und wollte euch meinen Ernährungsplan zeigen.

Morgens: 3 Toastbrotscheiben mit jeweils Pute, Käse, Schinken (so fettarm wie möglich)

2-3h später: 250g Magerquark und eine Volkornbrotscheibe

2-3h später: Training - vor dem Training Bcca's + Creatin - nach dem Training 30g Whey Protein + 5g Creatin + 30g Dextrose

1h später große Portion Reis mit fisch und Erbsen

2-3h 500g Magerquark (das wäre Abends und da will ich nur Proteine zu mir nehmen, keine KH mehr)

Ich hab ne low-carb Diät gemacht und will die Kohlenhydrate/Kalorien langsam hochschrauben, damit ich nicht wieder zu fett werde oder das der jojo effekt einsetzt, habe nämlich nur so 1000kcal in der defiphase zugenommen und ich glaube, dass der Ernährungsplan, den ich euch oben geschrieben habe, zu viel kcal am Anfang sind :/

Was sagt ihr dazu?? Wenn ich 30g Dextrose zu mir nehme, hab ich Angst, dass ich dadurch zu fett werde aber darüber brauch ich mir keine Sorgen machen, oder?

Ich muss sagen, dass meine Defi gut ist, die Adern kommen schön raus und meine Muskeln sieht man auch gut, jetzt fehlt mir nur noch die Muskelmasse!!

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Was bedeutet die "funktionelle Verkürzung"/ "funktionelle Abschwächung" der Muskulatur?

Ich habe gelesen, dass die Haltemuskulatur (tonische Muskulatur) zur funktionellen Verkürzung neigt. Dafür sei sie ausdauernder.
Was bedeutet "funktionelle Verkürzung"? Wie muß ich mir das vorstellen? Es ist keine echte Verkürzung. Heißt das, ein Teil des Muskels arbeitet nicht?
Die phasische Muskulatur würde dementgegen schneller abgebaut werden.
"Zur Vermeidung von Muskelungleichgewichten (muskuläre Dysbalancen) ist es wichtig, die phasischen Muskeln zu kräftigen und die tonischen Muskeln zu dehnen."
Stimmt das so? Müssen denn nicht alle Muskeln gekräftigt werden?
Hab das bisher so verstanden, dass man durch Dehnübungen die Titinelemente und die Sehnen + Bindegewebe beweglich hält. Die sind aber in jedem Muskel vorhanden, nicht nur in der Haltemuskulatur. Also sollte man alle Muskeln dehnen, wenn man seine Beweglichkeit steigern möchte, oder wie seht ihr das?

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Schmerzen - Beinbeuger seit fast einem Jahr

Hey,

hier meine Geschichte: September letzten Jahres habe ich es beim Training (Fitnessstudio) maßlos übertrieben, meine Abduktoren etc. zu trainieren. Daraus folge eine langwierige Entzündung und starke Zerrung an beiden Beinbeugern (am Ansatz zur Hüfte). Selbst da bin ich noch zum Training gegangen und nicht zum Arzt. als ich dann irgendwann einen Arzt aufsuchte, war dieser zunächst von einer Zerrung ausgegangen, hat ich aber dann trotzdem zum Kernspintomographen geschickt. Dort hat man mir - wie sich später herausstellte - fälschlicherweise Arthrose diagnostiziert (ich bin erst 17, damals noch 16). Nach langem Hin und Her bin ich zu einem sehr erfahrenen Arzt gegangen, der mir Krankengymnastik verschrieben hatte. Zudem meinte er, ich hätte eine Funktionsstörung am ISG. Mit Hilfe der Krankengymnastik verringerten sich meine Beschwerden, sodass ich irgendwann wieder normal gehen konnte. Nach lange Ruhephase entschied ich mich dann, wieder leicht mit dem Training anzufangen. Gesagt - getan - bereut. Es folgte wieder eine 3-Wöchige Phase, in der ich nicht schmerzfrei gehen konnte.

Nun nach weiterem langen Hin und Her ist man nun spekulativ zu folgendem Entschluss gekommen: Durch mein hartes Training damals habe ich mir den Beinbeuger gezerrt. Durch mangelnde Schonung wurde dies immer schlimmer und ich musste deswegen in Nachhinein lange ruhen. Jetzt ist dieses Problem einigermaßen ausgeheilt aber ich habe ein starkes Muskelungleichgewicht, was den Beinbeuger stark belastet und daher die Schmerzen auslöst.

Das ist der jetzige Stand der Diagnose.

Die Schmerzen äußern sich wie folgt:

Beim Auftreten habe ich regelmäßig ein starkes Ziehen am Beinbeugeransatz. Zudem kommen auch schmerzen im Knie. die Knieschmerzen habe ich so gut wie nie auf beiden seiten gleichzeitig und wenn, dann bei jedem Auftreten für längere Zeit.

Momenten bin ich dabei, mein Muskelungleichgewicht zu beseitigen. Ich habe gestern Abend jedoch ein wenig Bauchtraining gemacht und meinen rechten Beinbeuger für kurze Zeit belastet. Heute habe ich wieder starke Schmerzen am rechten Beinbeuger sowie beidseits am Knie. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe das Gefühl, dass die Diagnose falsch ist. Die Ärzte haben auf dem MRT-Bild nichts auffälliges erkennen können. (Das mit der Arthrose war Dummheit... sorry, aber das kann man/ich nicht anders bezeichnen)

Hat jemand vielleicht Erfahrung mit derartigen Schmerzen bzw. Beschwerden? Was kann man dagegen tun? Ich kann nicht ewig gehunfähig bleiben ich gehe bald in die Uni, diese ist eine Stunde entfernt!

Ich freue mich auf eure Antworten.

Mit freundlichen Grüßen,

funky peanut

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Radsport -> Körpergewicht?

Ich selbst bin 16 Jahre alt (Jahrgang 94), hab im April mit dem Mountainbiken angefangen und trainiere zur Zeit 3 mal pro Woche (und eine "Technik" Trainingseinheit bei der ich jetzt bisschen Wheelie, Trackstand etc. übe). Bevor ich mit dem Mountainbiken angefangen habe, hab ich 10 Jahre lang Fußball gespielt und bin nebenbei immer mal wieder Joggen gegangen. Ab nächster Saison will ich Mountainbike(cross-country)rennen fahren. Das ganze nicht nur zum Spaß sondern leistungsorientiert.

Aber ich mache relativ viel Krafttraining und habe viele Muskeln. Bei 1,73m komme ich auf ca. 67 kg. Den genauen KFA habe ich nicht, aber er ist wohl eher niedrig da man viele Adern und Muskeln erkennen kann und ich mich fettarm ernähre. Krafttraining mache ich schon seit 2 Jahren, aber erst seit ca. einem 3/4-1 Jahr "richtig", vorher immer nur so 15 Minuten oder so. Im Moment mache ich einen dreiersplit mit 5 Einheiten pro Woche (Beine nur einmal da ich die mit Radfahren ja trainiere).

Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie wichtig ist das Gewicht nun wirklich beim Radsport? Also nicht Hochleistungssport sondern eher Jugend bzw. etwa B-Klassen Bereich. Ich überlege nämlich auch mein Krafttraining auf 2x/Woche Ganzkörpertraining zu reduzieren, fände es aber auch schade da ich dann viel Zeit "verschwendet" hätte.

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Kann eine muskuläre Dysbalance im Rückenbereich zu einem Hexenschuss führen?

Ist das richtig? Was passiert dann da, dass man letztendlich einen Hexenschuss bekommt, also wie geht das?

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