Wie erhält man bei einer lang anhaltenden Siegesserie die Motivation für die Wettkämpfe aufrecht?

3 Antworten

Wenn es nicht mehr höher geht, dann gilt es Ziele neu zu formulieren - alles andere endet im Disaster & legendären Burn-out.

Das neue Ziel heißt dann Leistungserhalt und ist meist schwieriger zu formulieren als der Aufstieg davor.

Richtige Ziele wirken "autoionisierend" und beweirken, dass sich auch der Körper auf das bevorstehende Match positiv einstimmt!

Ebenso ein wichtiger Punkt ist der Faktor "Freude", dass einem das Spaß und Freude bereitet, was man macht. Ohne diese Freude wird ein dauerhafter Leistungserhalt nicht möglich sein.

Das "sich-selbst-bewusst-sein" bildet hier die perfekte Grundlage für die eigenen Ziele und somit den besten Nährboden für den Erfolg.

Viele Grüße Rouven http://siegler.blog.de

Sehr gute Frage! Ich weiß jetzt nicht, ob deine Bekannte aus dem Profi- oder Hobbybereich kommt, aber bei den Profis trägt sicher mal das Geld und der sportliche Ruhm dazu bei. Aber trotzdem hab ich mich selbst als aktiver Tennisspieler auch schon des öfteren gefragt, wie es ein Jimmy Connors, Ivan Lendl, Pete Sampras, Roger Federer oder Martina Navratilova oder eine Steffi Graf schaff(t)en, sich trotz so vielen Siegen und trotz der vielen Preisgelder oder der damit verbundenen Rekorde, sich immer wieder zu motvieren? Das bewundere ich auch! Bis zu einem gewissen Grad kann ich es mir schon gut stellen, bei solchen Karrieren könnte ich das wahrscheinlich aber nicht mich so lange zu motivieren. Wie sagte Ollie Kahn doch immer so schön? "Ich hab doch eh fast alles erreicht!" Und diese Motivationsbeispiele gibt es ja wahrscheinlich in allen Sportarten. Bei Hobbysportlern find ich es auch eine sehr besondere Leistung, weil da ein großer (finanzieller) "Anzeiz" wegfällt. Da spielt wohl ein starker Charakter, viel Ehrgeiz, mentale Stärke und absoluter Siegeswille ein große Rolle. Naja, gewinnen ist ja auch schön ;-)

DH, danke für diese tolle Antwort! Was das Geld angeht: Die Sportlerin ist zwar, würde ich sagen, mehr als nur ein "Halb-Profi" - sie ist das ganze Jahr in Sachen Tennis unterwegs - , ihren Lebensunterhalt kann sie damit aber (noch?) nicht bestreiten...also muss es mentale Gründe haben!

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Die Voraussetzungen dazu sind manigfaltig. Aber grundsätzlich gilt: Sportler die durchweg ihen Leistungstand halten und sogar darauf kontinuierlich aufbauen, befinden sich auf dem Weg zu Ihrer Vision! Vor der Vision steht eine Überlegung, Traum, Ziele. Aus diesen Zielen wird "gefühlte Realität" - sprich eine Vision! Soll heißen: "Ich bin zar noch nicht angekommen, aber ich weiß absolut, dass ich es erreichen werde, da ich mich schon am Ziel sehe, es fühlen kann wie es ist am Ziel zu sein! Es gibt drei Grundtypen von Sportlern: 1. den Träumer, 2. den Verlierer und 3. den Gewinner! Was macht diese Gruppen aus? Der Träumer träumt davon, z.B. bei der Olympiade teilzunehmen, unternimmt aber nichts, sondern redet noch im Rentenalter davon wie toll es wäre, an der Olympiade teilzunehmen! Der Verlierer träumt auch davon an der Olympiade teilzunehmen und er steckt sich das Ziel es erreichen zu wollen! Jetzt kommen die ersten Hürden (schlechter Trainer, Material etc.)also jede Menge Gründe, warum er sein Ziel nicht erreichen kann! Er er suhlt sich in Mitleid und Vorwürfern dritten gegenüber und wird seinen Enkeln erzählen, das er bei der Olympiade dabei gewesen wäre, wenn nicht all die bösen Menschen u. Hürden es verhindert hätten! Der Gewinner träumt auch von der Olympiade, steckt sich seine Ziele und fängt an zu trainieren. Sobald "Hürden" kommen, beschränkt sich ohne Jammern auf das was zur Beseitigung zu tun ist und sagt: Auch wenn ich ... ( schlechet Trainer, Material, etc.)laß ich mich nicht von meinem Ziel abbringen, denn was ist schon so ne kleine "Hürde" wenn mein Ziel ein viel größeres ist! Ich bin ruhig und sicher, weil ich ja weiß, dass ich so oder so an meinem Ziel ankommen und meine VISION erleben werde!!! Der Gewinner wird seinen Enkeln die Bilder von der Olympiateilnahme zeigen können! Wie man solche Visionen und Sichtweisen erhält, sprengt leider diesen Rahmen. Dafür gibt es Seminare, oder Mentaltrainer.

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