Wie effektiv ist eine Stunde Spinning im Gegensatz zu einer mehrstündigen Biketour?

2 Antworten

Also, man muss ja nicht unbedingt ein Spinning-Freund sein, aber die Antwort meines Vorredners finde ich ein wenig merkwürdig: Ist die Hypothese, dass "Sauerstoff über den Fahrtwind aufgenommen wird" physiologisch überhaupt haltbar? Warum sollten Indoor- und Outdoor-Biker überhaupt miteinander in Konkurrenz gehen? Ich mache beides und finde, dass beides seine Vorteile hat: Beim Spinning liebe ich z.B. das "Spiel mit den eigenen Körperfunktionen (Puls!) durch das Drehen am Widerstand, am MTB-Fahren liebe ich den Kontakt zur Natur - so einfach ist das!

Ich bin kein Freund vom Spinning und bezweifel das Hobbyradler sich damit in geschlossenen Räumen viel Gutes tun.Nicht dass sie nicht kräftig genug in die Pedale treten würden,sondern das der Körper die zur (Super)Kompensation erforderliche Menge an Sauerstoff aufnehmen kann(ohne Fahrtwind).Deswegen empfindet man das Strampeln auch teilweise als zu anstrengend(von der vermehrt auftretenden Überforderung in Gruppen durch die Gruppendynamik mal ganz abgesehen)Profis nutzen das Spinning oft weil sie es müssen(zum Radfahren) aber auch meist ungern und haben eine ganz andere Atmung und Sauerstoffaufnahmefähigkeit.Ich halte jede Tour für wertvoller als zu spinnen,außerdem gibt das Spinning keinen erlebten Bewegungsraum(Natur,Distanz,Geschwindigkeitsgefühl)

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