Wie bekämpfe ich das "Wackel-Handgelenk" ?

2 Antworten

Hallo wilson, hast du vor dem Spiel eher Angst vor einer Niederlage oder steht das Hoffen auf den Sieg im Vordergrund? So ist eine einfache Unterscheidung der mentalen Typen. Typ zwei ist sicherlich besser, da dieser Typ in de Regel handlungsfähiger ist. Du kannst ja einmal in Ruhe aufschreiben, wenn du dir ein Spiel vorstellst, was dich eigentlich nervös macht. Wenn du diese Punkte hast, versuche sie in eine Reihe von leicht überwindbar bis schwer und gehe sie einzeln, anfangs auch nur in Gedanken an. Dann werden sie dich nach einiger Zeit zumindest deutlich weniger negativ beeinflussen.

Klar ist das alles nur Kopfsache. Ich kenne dein Problem nur allzu gut. Ich habe LEIDER das ein oder andere Match meiner Karriere verloren, weil mir die Nerven einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. So ist das eben. Manche Spieler haben damit kein Problem. Andere haben sehr damit zu kämpfen. Um auf dein Problem einzugehen, kann ich dir meinen Tipp auf deinem Weg mitgeben: Bei mir ist und war es immer der erste Ball der beim Einspielen ins Spiel gebracht wurde. Dieser Ball ist entscheident. Ist mein Gefühl bei diesem Schlag gut, dann wird alles gut. Dieses Gefühl und Empfinden merke ich mir und speichere es, um es bei Bedarf immer wieder abzurufen. Es kann sogar sein, dass ich dieses Gefühl bei jedem neuen Ballwechsel abrufen muss. Wie oft spielt ja auch keine Rolle. Die Hauptsache ist, dass es funktioniert.

Danke für die Antworten! Beim letzten Turnier hat es ganz gut geklappt, ich war zwar nervös und zittrig, habe mich aber auf ein ziemlich aggressives Level gepusht und gewonnen. Habe viel mit mir selbst gesprochen, vor allem vorm Aufschlag! Komisch ist das ich beim Einspielen noch die Ruhe selbst bin und sobald es losgeht schießt das Adrenalin hoch und ich werde zittrig. Adrenalin ist zwar gut aber schlecht ist es wenn man seine Schläge nicht mehr durchzieht weil man zu zittrig ist...

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