Wie aussagekräftig ist die Methode der Spiroergometrie?

3 Antworten

Also zuerst einmal zu meinen Vorrednern. @Sewood: Eine Spiroergometrie kann unter verschiedenen Gesichtspunkten durchgeführt werden. Hierbei muss nicht unbedingt ausbelastet werden. Die verschiedenen Möglichkeiten sind 1.die Messung des Grund-/Ruheumsatz 2.die Messung des Fettstoffwechsel und 3.die Leistungsdiagnostik. zu 1. der Grund-/Ruheumsatz wird wie der Name schon sagt in Ruhe gemessen. Heißt, dass der Proband gemütlich auf einer Liege liegt oder in einem Sessel sitzt und einfach ein paar Minuten vor sich hin atmet. Aus den daraus gemessen Werten wird ersichtlich wie hoch der Grundumsatz desjenigen in Ruhe ist (z.B. 1400kcal, 1800kcal, 2000kcal etc.) zu 2. der Fettstoffwechseltest wird auf einem Rad- oder Laufbandband durchgeführt. Hierbei wird der Proband nicht ausbelastet. Der Test stoppt normalerweise, wenn der Proband seinen höchst möglichen Fettverbrennungswert erreicht. Nach diesem Test kann dem Probanden eine genaue Empfehlung gegeben werden, in welchem HF-Bereich er trainieren muss, um z.B. abzunehmen. Hieran kann man schon erkennen, dass die Methode der Spiroergometrie nicht nur für den Spitzensportler interessant ist. zu 3. die Leistungsdiagnostik wird wie der vorige Test auch auf Laufband oder Rad durchgeführt. Hier ist es richtig, dass sich der Proband ausbelasten muss, um VO2max etc. zu ermitteln. Dieser Test darf aber in keinem Fall als Stufentest durchgeführt werden, da der Proband bei jeder neuen Stufe zu viele ungewöhnliche Sprünge in der Atmung hat. Dieser Test sollte also als Rampentest durchgeführt werden. Hoffe das reicht erstmal als Antwort. Bei weiteren Fragen zum Thema helfe ich sehr gerne.

Ich habe mal gelesen, dass das die beste Methode ist um die Leistungsschwelle des Sportlers zu ermitteln wobei ich aber das Ansicht bin, dass das eher im Profisport seine Berechtigung hat und wohl auch entsprechend aufwendig und teuer sein dürfte.

Ist auf jeden Fall besser als ein Laktattest, aber ich glaube, dass das Ergebnis eher für Profis interessant ist, denn als Laie hat man gar nicht die Möglichkeit so viel zu trainieren. Der Grundstock für die Fähigkeit der maximalen Sauerstoffaufnahme wird übrigens in der frühen Jugend bereits gelegt.

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