Wettkampfzeitrechner = Schwachsinn ?

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8 Antworten

Solche Spielereien sind zwar schön und gut aber doch sehr ungenau. Der Rechner rechnet auf Grund deiner eingegebene Zeit auf der Distanz X die Zeit hoch die du bei anderen Distanzen laufen würdest. Hierbei legt er natürlich das Tempo zu Grunde was du bei deiner Eingabe gelaufen bist. Ob du nun bei Kilometer 20 auf einmal einen Leistungseinbruch bekommst bzw. generell langsamer wirst kann der Rechner nicht vorraussehen. Von daher ist dies natürlich kein Maßstab.

0815runner 19.08.2010, 15:50

Das ist Unfug. Der Rechner setzt lediglich ein entsprechendes Marathontraining voraus. Und natürlich dass man im WEttkampf auch diszipliniert, d. h. nicht zu schnell läuft.

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Ich halte das auch nur für grobe Richtwerte, wobei das bei mir persönlich ziemlich genau hinkommt. Je kürzer die Strecke, verglichen mit einem Marathon jedoch ist, umso mehr kann man daneben liegen.

Die Abschätzung der 10km-Zeit im Verhältnis zur Marathon-Zielzeit funktioniert recht gut, unter zwei Voraussetzungen: Du läufst so im Bereich 3-4h Marathon-Zielzeit, und du trainierst konkret im Bereich Marathon, also mit Trainingsläufen zwischen 45min und gut 3h, bei wöchentlichen Umfängen so zwischen 60 und 100km.

Wenn du ein 10km-Training machst, dort deine Bestzeit ermittelst und damit an den Marathon-Start gehst, bist du garantiert schon früher als bei km30 platt.

Die Formel ist ein Richtwert für Marathon-Läufer die so ungefähr wissen wollen, in welchem Bereich ihr Marathon-Renntempo wohl liegen könnte. Im Training läuft man das fast nie. Die kürzeren Strecken werden schneller gelaufen, die langen Ausdauer-Läufe langsamer. Erst im echten Rennen läuft man dann 'auf Kante'. Dann zu wissen, wie schnell man bestenfalls die ersten 10km angehen darf, ist gar nicht so schlecht. Die meisten Anfänger laufen die erste Hälfte nämlich zu schnell, die werden mit so einer Überschlagsrechnung wirksam gebremst. Ein Marathon wird sehr gleichmäßig gelaufen, die ersten kilometer genauso schnell wie die letzten. Steffny sagt: 'Sekunden die du am Anfang gewinnst sind Minuten, die du am Ende verlierst'. Recht hat er!

Du wirst dich übrigens wundern, wie viele langsame Leute in einem Startblock viel zu weit vorne stehen, die du schon auf den ersten Kilometern überholst und dich wunderst, wieso die so weit vor dir gestartet sind. Das passiert bei jedem Lauf. Nervt, ist aber so. Da hilft nur, sich nicht drüber aufzuregen. Einfach gaaanz ruhig vorbei ziehen... :-)

Viel Glück!

Meine persönliche Meinung zu dem Thema ist, dass ich eigentlich gar nichts davon halte. Du kannst die Zeit und das durchschnittliche Tempo, das du bei einem 10km-Wettkampf läufst nicht mit einem Marathon oder einem 5km-Lauf vergleichen. Das ist einfach nicht möglich.

Man kann den Rechner natürlich als ganz groben Richtwert nehmen, allerdings ist er bei Umrechnungen von bspw. 5km auf Marathon nahezu nutzlos.

Gruß, Laufjunkie.

Die Angabe des Wettkampfzeitrechners stimmmt schon. mit 42 min auf 10 km sind im Marathon theoretisch 3:16 h möglich. Natürlich nur, wenn man entsprechend ein Marathontraining mit langen Läufen bis 32 km Länge genügend oft trainiert hat.

Beim ersten Marathon sollte man ca. 15 min dazurechnen.

Die Formel passt schon halbwegs . Grundlage ist die ungefähre Zeit von 10km Lauf , damit kann dann auf eine ca. Zeit zum Halb( x 2,11 )/oder Marathon ( x 4,666 ) hochgerechnet werden . Klar das Training muss stimmen .

Umgekehrt wäre es sinnvoller zu rechnen: Wenn jemand soweit ist einen guten Marathon zu laufen, z.B. 3 Std. dann kann man schon leichter runterrechnen. Wer bis dato nur 10km gelaufen ist, muß ja erst auf die lange Distanz trainieren.

Die Umrechnungsformel stimmt. Du musst nur regelmäßig auch bis 32 oder 35 km trainieren.

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