Wer von euch hat ein Lobwedge in seinem Golfbag?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Lobwedge ist heute eigentlich ein MUSS. Verbessertes Equipment und bessere Schlagtechnik haben dazu geführt, dass ein Pitching Wedge in der Tat mehr für Distanzen um die 100 Meter eingesetzt wird. Rund ums Grün hat man aber mit allerlei Erschwernisse zu kämpfen. Hanglagen, Bunker, Rough, etc. sorgen dafür, dass man mitunter das Grün sehr hoch anspielen muss. Für einen präzisen Schlag zur Fahne ist ein sauberer Ballkontakt wichtig. Bei tiefem Rough und harten Fairways benötigt man dafür einen Schläger mit viel Loft und wenig Bounce. Das Sandwedge hat idR zuviel Bounce, weil es ja beim Bunkerschlag helfen soll.

Der Hersteller mit dem besten Ruf im Bereich Wedges ist sicherlich Cleveland. Aber auch Ping und TaylorMade kann man beruhigt kaufen. Bastel-Schläger, wie sie einem hier gerne aus Profitgier nahe gelegt werden, kann ich nicht empfehlen.

diese frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, sondern hängt sowohl vom spieler als auch vom platz ab. ich persönlich schätze mein lobwedge sehr und habe es immer im bag, weil es mir in schwierigen lagen oder bei hohen bunkern sehr hilft und der ball schnell stoppt. theoretisch kannst du natürlich auch dein sandwedge aufdrehen, um den loft zu erhöhen, aber das erfordert einiges an übung. für schwache spieler halte ich das lobwedge allerdings für entbehrlich, weil es relativ präzise getroffen werden muss.

Danke, Smily ;-)

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