Wer von euch hat ein Lobwedge in seinem Golfbag?

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5 Antworten

Ein Lobwedge ist heute eigentlich ein MUSS. Verbessertes Equipment und bessere Schlagtechnik haben dazu geführt, dass ein Pitching Wedge in der Tat mehr für Distanzen um die 100 Meter eingesetzt wird. Rund ums Grün hat man aber mit allerlei Erschwernisse zu kämpfen. Hanglagen, Bunker, Rough, etc. sorgen dafür, dass man mitunter das Grün sehr hoch anspielen muss. Für einen präzisen Schlag zur Fahne ist ein sauberer Ballkontakt wichtig. Bei tiefem Rough und harten Fairways benötigt man dafür einen Schläger mit viel Loft und wenig Bounce. Das Sandwedge hat idR zuviel Bounce, weil es ja beim Bunkerschlag helfen soll.

Der Hersteller mit dem besten Ruf im Bereich Wedges ist sicherlich Cleveland. Aber auch Ping und TaylorMade kann man beruhigt kaufen. Bastel-Schläger, wie sie einem hier gerne aus Profitgier nahe gelegt werden, kann ich nicht empfehlen.

diese frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, sondern hängt sowohl vom spieler als auch vom platz ab. ich persönlich schätze mein lobwedge sehr und habe es immer im bag, weil es mir in schwierigen lagen oder bei hohen bunkern sehr hilft und der ball schnell stoppt. theoretisch kannst du natürlich auch dein sandwedge aufdrehen, um den loft zu erhöhen, aber das erfordert einiges an übung. für schwache spieler halte ich das lobwedge allerdings für entbehrlich, weil es relativ präzise getroffen werden muss.

powerhitter 08.05.2008, 12:13

Danke, Smily ;-)

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Da muss man ein bisschen ausholen: früher waren die Golfschläger mit viel Loft ausgestattet. Da der Kunde aber nach Schlagweite fragt und die Hersteller dienen wollen, haben findige Köpfe diese Lofts einfach steiler gestellt, da dann der Ball bis zu den mittleren Schlägern weiter fliegt. So wurde allmählich aus einem Eisen 3 ein Eisen 5 ... und der Kunde ist tief beeindruckt über die moderne Technik. ABER: dadurch wurden die tatsächlich langen Eisen für Ottonormal unspielbar und die "neuen" steilen Wedges sind elend lang. Heute ist ein Pitchingwedge meist 100 bis 110 m in der Schlagweite. Was aber tun, wenn der Ball 30, 40, 50 oder 60 Meter zum Grün liegt? Also erfand man Gapwedge, Lobwedge und Superlob, um diese Lücken zu schliessen, da der volle Schwung immer noch der einfachste ist. Bei einem modernen Schlägersatz machen also diese Wedges mehr wie Sinn. Vielmehr sind sie der einzige Weg zu einem Single-Hcp. Viele gute Wedges gibt es von www.marken-golf.de, der als einziger auf die europäischen Böden in der Formgebung der Sohle eingeht.

Also Im Endefekt geht es nur darum seine Schlägerlängen im vollen Schwung variieren zu können. Je besser man spielt deso besser kann man seinen halben, viertel Schwung dosieren ergo kommen Toursieler auch mit "2" Wedges aus. Also 2 Wedge gegen 3 wedge System . Ich persönlich verzichte lieber auf mein Holz 3 und spiele 3 wedges 60 46 52 Grad.

eil es mir in schwierigen lagen oder bei hohen bunkern sehr hilft und der ball schnell stoppt. theoretisch kannst du natürlich auch dein sandwedge aufdrehen, um den loft zu erhöhen, aber das erfordert einiges an übung. für schwache spieler halte ich das lobwedge allerdings für entbehrlich, weil es relativ präzise getroffen werden muss.>

Grade dann ist ein Lob Wedge doch eher hilfreich als entbehrlich, da ein "Standardschwung" doch leichter auszuführen ist, als ein aufgedrehter, halber oder 3/4 Sand Wedge Schwung

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