Wer von euch fährt auch noch im Winter mit dem Mountainbike? Ist das schlecht für das Bike?

2 Antworten

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Die Kälte macht dem Rad nichts aus, aber der Dreck, wenn er nämlich auf Dauer nicht entfernt wird. Daher ist es gerade im Winter wichtig, zumindest die neuralgischen Stellen zu pflegen, insbesondere Kette, Ritzel, Kettenblätter und sonstigen beweglichen Teile wie Naben, Tretlager und Steuersatz.

Hier sollte zumindest der grobe Dreck entfernt, die Kette gefettet werden. Allenfalls bei Minus-Temperaturen sollte darauf achten, dass das Rad nicht längere Zeit draußen steht, da Feuchtigkeit, sprich Wasser, sich ausdehnen und Beschädigungen verursachen kann.

Bezüglich der Gefährlichkeit: Es hängt auch ein wenig vom eigenen Können und vielleicht ein wenig Mut ab, ob man sich mit dem Rad über vereiste oder zugeschneite Strecken bewegen soll. Aber grundsätzlich hast Du recht, dass die Gefahr insgesamt höher ist, zumal das Gummi der Reifen infolge der höheren Härte auch noch weniger Griff bietet. Aber ich fahre selbst im Winter, wenn es geht und bin dann eben auch entsprechend vorsichtig.

Dem Rad macht dies nichts, vorrausgesetzt du pflegst es auch dementsprechend sonst ist der Verschleiß einiger mechanischer Teile durch das Streusalz schon etwas größer, da Salz die Legierung unlackierter Aluminiumteile angreift. Darüber hinaus setzt sich Matsch und Dreck gerne in der Kette/Ritzel und Schaltungsröllchen fest. Bei schlechter Pflege verschleissen die Teile sehr schnell. Ansonsten kannst du natürlich nach Belieben und Lust im Winter fahren.

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