Welches Schlauchreifen-Modell für Hobbyfahrer fürs Rennrad?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Als ich noch mit Schlauchreifen fuhr, das ist gar nicht mal so lange her, da habe ich den "Continental Sprinter" genommen. Er ist leicht und lässt sich nach entsprechender Behandlung durch Dehnung auch leicht aufkleben.

Im Wettkampf habe ich mir dann doch noch 45 Gramm leichteren "Competition" aufgezogen, allerdings gab es ihn damals noch nicht mit Pannenschutz, so dass mich ich ein paar Mal während des Rennens eines Ersatzlaufrades bedienen musste.

Es gab noch den "Supersonic", inzwischen aus dem Programm genommen, der war noch leichter, allerdings konnte man diesen fast schon allein durch Hinsehen platt bekommen.

Der Gewichtsvorteil des leichteren Reifens ist gering, daher würde ich Dir eher zum "Sprinter" raten.

Ansonsten, wenn es ein Schlauchreifen sein muss, empfehle ich Dir den neuen "GP 4000 Tubular". Es ist quasi die Schlauchreifenversion des Reifens, den ich in der Drahtversion (als GP 4000s) fahre. Er haftet satt, klebt förmlich auf dem Boden, bietet somit reichlich Sicherheit, außerdem ist er dank mehrfacher Pannenschutzlage sehr stabil, dennoch sehr leicht und rollt sehr leicht und gut.

Wie bei den heute üblichen Drahtreifen gibt es auch bei Schlauchreifen Unterschiede, die sich in erster Linie über das Gewicht definieren. In der Regel ist der schwerere Reifen auch der pannensichere, weil die Schutzeinlagen eben auch etwas wiegen. Als Hobbyfahrer kommt es nicht auf jedes einzelne Gramm an, zumal bei Schlauchreifen die Unterschiede nicht so dramatisch sind.

Somit würde ich Dir auf jeden Fall zu den Modellen mit Pannenschutz raten. Denn mit Schlauchreifen ist eine Panne recht ärgerlich, da sie bekanntermaßen nicht geflickt werden können, sondern im Falle des Falles der mitgeführte Ersatzreifen aufgezogen werden muss, und das kann dauern.

Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Beratung!

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Ich fahre seit geraumer Zeit mit dem Continental Giro (15 Euro) und habe damit eigentlich beste Erfahrungen. Natürlich kein Reifen aus dem Premium-Segment, aber für Trainingszwecke reicht er vollkommen aus. Zwar doppelt so teuer, aber immer noch relativ günstig ist auch der Vittoria Corsa CR (30 Euro). Der Abrieb ist geringer und die Faserdichte größer, damit also auch "Pannensicherer".

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