Welches Gebissstück für das Pferd ist am besten geeignet?

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Ich stehe den doppelt gebrochenen Trensengebissen kritisch gegenüber. Sicher, es gibt keinen Nussknackereffekt, den gibt es bei einer weichen Hand aber auch nicht. Was aber passiert, wenn der Reiter die Zügel nicht ganz ganz gleichmäßig aufnimmt? Dann rutscht das Gebiss ein wenig seitlich und damit kommt das Gelenk der Trense gnau auf den Kieferast zu liegen. Prost Mahlzeit. Da wir in der rechten Hand nunmal mehr Kraft haben als in der linken, kommt das wohl sehr häufig vor. Das Gebiß, egal welches, reizt den Speichelfluß beim Pferd. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen darüber, wie das Pferd es schafft, gleichzeitig zu atmen und den Speichel abzuschlucken. Das scheinen Pferde auch lernen zu müssen und für manche bleibt es ein Leben lang ein Kampf. Ich denke Pferde mögen dünne rostige Gebisse. Es kann auch eine Legierung sein. Mit den dünnen Gebissen habne sie das MAul nicht so voll. Als Reiter muss ich natürlich eine weiche Hand haben, sonst ist das das Rasiermesser in der Hand des Affen, wie man so schön sagt.

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