Welcher Orthopäde?

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1 Antwort

Gar nicht zum Orthopäden gehen. Beide am Orte haben einen Provisionsvertrag mit einem Radiologen abgeschlossen. Also schickt man Dich zum Röntgen in so eine teure Röhre. Auf den Bildern, die absolut nichts erkennen lassen, wird dann zielsicher ein Meniskusschaden diagnostiziert. Es folgt ein routinemäßig gewinnbringender Eingriff, der völlig für die Katz ist. Die anschließende Reha geht dann über Monate. Reha ohne OP hätte den gleichen Effekt. Das kann man sich alles sparen. Geh zu einem Arzt für Naturheilkunde, der kein Freund von Operationen ist. Ohne überhaupt zu wissen, was Dein Problem ist, hier mal zwei grundsätzliche Empfehlungen. Knie ohne Belastung bewegen, dann "schmiert" sich das Gelenk selber. Ernährung umstellen und ganz viel stilles Wasser am Tag trinken (2,5 bis 3 Liter). Ich sollte schon vor sechs Jahren am Meniskus operiert werden. Ich habe es nicht gemacht und spiele heute immer noch zweimal pro Woche Fussball im Alter von deutlich über 40.

wurststurm 06.08.2010, 07:51

Zum Röntgen in so eine teure Röhre? Verwechselst du Röntgen mit Magnetresonanztomographie? Röntgen macht die Assistentin im Nebenraum, die Bilder hat man 5 Minuten später auf dem Tisch. Jeder ausgebildete Mediziner kann sie dem Patienten kompetent erklären und die Behandlung empfehlen. Dass das nicht immer einfach ist, gerade bei einem komplizierten Gebilde wie dem Knie, heisst ja noch lange nicht, dass man sich beim Quacksalber Globuli verordnen soll. Der Erfolg einer solchen "Behandlung" beruht dann auf Zufall.

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Nilso 06.08.2010, 10:27

Ich denke mal, dass du den Homöpathen meinst? Ja, dort war ich schon und das Mittel, welches er mir verschrieben hat, war auch hilfreich, aber ich dachte mir, dass ich vielleicht eine Zweite Meinung einholen sollte. Wasser trinke ich schon genug. Der Naturheilarzt hat mir Ruta graveolens D6 verschrieben und dieses kleine Flässchen ist mittlerweile leer.

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