welcher kampfsport wäre die bessere alternative

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3 Antworten

Mit 19 Jahren bist du keinesfalls zu alt um mehrere Kampfsportarten zu erlernen. Letztlich ist dies eine Sache der Intensität und der Zeit die du investieren kannst, denn auf drei Hochzeiten zu tanzen kann schon schwer sein. Wie gut du in den einzelnen Disziplinen bist ist dann natürlich eine andere Sache.

Du stellst viele Fragen auf einmal doch warum sollte es überhaupt sinnvoll sein, drei oder vier Kampfsportarten perfekt ausüben zu können. Wer eine Kampfsportart perfekt beherrscht, der braucht keine zweite oder gar eine dritte und vierte.

Um auch nur eine Kampfsportart perfekt beherrschen zu können, bedarf es ohnehin eines langen und intensiven Trainings.

Wenn wir rein vom Alter ausgehen, so bleibt festzuhalten, dass dieses allein keine Aussagen darüber zulässt, ob du in der Lage sein wirst, die Kampfsportart perfekt zu beherrschen. Tatsache ist, dass bereits ab dem zarten Alter von 10 Jahren die Flexibilität nachlässt, wenn nichts dagegen getan wird. Einmal verloren gegangene Flexibilität kann nur in begrenztem Umfang wieder hergestellt werden. Das Maximum an Schnelligkeit ist im Alter von etwa 20 Jahren erreicht. Auch hier gilt das bereits zuvor gesagte. Insofern sind bereits physiologisch bestimmte Grenzen gesetzt, die je nach körperlicher Verfassung / Kondition mehr oder weniger zum Tragen kommen können.

Flexibilität und Kraft sind nur zwei Faktoren, die für sich allein nie über Sieg oder Niederlage entscheiden. Wer seine Schwächen kennt und seine Stärken richtig einzusetzen weiß, sollte im Ernstfall keine Probleme haben.

Doch mir scheint, dass du darüber hinaus meinst, dass dich die Kampfsportart zum perfekten Kämpfer machen würde und dir die Mittel in die Hand gibt, mit denen du jeden Gegner mühelos besiegen kannst, sobald du die Kampfsportart auch nur perfekt beherrschst.

Dass ist aber mitnichten so!

Immer gibt es einen, der besser ist als man selbst.

Noch wichtiger aber ist es zu wissen, dass nicht die Kampfsportart den Kämpfer perfekt macht. Es ist der Kämpfer der dank seiner Begabung die Techniken der Kampfsportart effektiv einzusetzen versteht, der in der Lage ist eine Situation in sekundenbruchteilen zu erfassen und auf jeden Angriff die passende Antwort hat, der jede sich bietende Lücke nicht nur erkennt sondern auch augenblicklich nutzt und so den Gegner bezwingen kann.

Es geht daher weniger darum, für welche Kampfsportart du dich letztlich entscheidest, sondern vielmehr wie du die Kampfsportart zu nutzen weißt.

Theoretisch darüber zu diskutieren, welche Kampfsportart die bessere sein könnte, wird dir letztlich auch nicht wirklich weiterhelfen. Du solltest die Gelegenheit nutzen und Dir selbst vor Ort entweder durch Zuschauen oder noch besser durch ein Probetraining einen persönlichen Eindruck verschaffen. Selten erfüllt sich das, was man sich erhofft. Träume sind Schäume, sagt der Volksmund. Lerne die Kampfsportarten kennen, finde heraus, welche dich besonders anspricht, wo dir das Training am besten gefällt. Dann trainiere fleißig und ich bin sicher, dass der Erfolg nicht ausbleiben wird.

hi naja perfekt wird in dem Alter schwierigt, aber das hängt natürlich auch von deinem Willen und von deinem Einsatz ab, den du bereit bist zu geben.

Dann hängt die Wahl der Sportart natürlich auch davon ab, was du mit dem Sport bezwecken willst, bzw. was deine Ziele sind: willst du Sportwettkämpfe machen, dich in dunklen Gassen besser verteidigen können, bei den Mädels Eindruck schinden, bist du an Vernöstlicher Philosophie und Tradition interessiert, möchtest du als Schauspieler ins Martial-Arts-Geschäft einsteigen oder willst du einfach nur einen schönen Sport betreiben?

hinsichtlich dieser Punkte sind die von dir beschriebenen Sportarten schon sehr unterschiedlich, auch was die verwendeten Kampftechniken angeht. So basieren Aikido und Judo auf Würfen und Hebeltechiken, Karate auf Schlag- und Trittechniken, bei Teakwondo ebensso mit einem Schwergewicht auf Fußtechniken. Boxen ist klar und den Rest kenne ich nicht.

im Aikido gibt es beispielsweise keine Wettkämpfe und Judo ist mehr Wettkampfsport als eine effektive Selbstverteidiung.

Desweiteren würde ich mal schauen, ob es in der entsprechenden Sportart Angebote gibt, die deinem Alter und Könnensnievau entsprechen. Ansonsten musst du dich halt damit Abfinden, entweder als Erwachsener mit lauter Steppkes rumzuturnen oder dich als Anfänger den Profis als Kanonenfutter zur verfügung zu stellen.

Gruß, Daniel

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