Welchen Gang wähle ich am Besten beim Radfahren?

2 Antworten

ich seh das etwas anders als fatcat. wieso sollte der kleinere gang besser sein? ich denke, dass dies eher auf die beschaffenheit des fahrers ankommt. es gibt viele fahrer die eher größere gänge bevorzugen, weil sie einfach die muskelkraft dafür haben. im alltag fahre ich zb singlespeed, heißt also ohne gangschaltung, nur in einem schweren gang.

Die Grundfrage ist, was will ich in welcher Situation (im leistungssportlichen Sinne). Wenn ich es rein biomechanisch betrachte, bin ich am schnellsten, wenn ich einen großen Gang mit hoher Frequenz fahre. Das scheitert meistens an begrenzter Dauerleistungsfähigkeit. Für kurze Strecken oder Enspurt sollte man den größten Gang auflegen, den man flüssig treten kann.
Für lange Strecken ist das ungeeignet, weil man zwar mit größeren Gängen weniger atmet (Energie verbraucht), aber einen größeren strukturellen Muskelverschleiß provoziert. Kleinere Gänge mit höheren Frequenzen sind muskulaturschonender, beanspruchen mehr das Herzkreislaufsystem, das heißt man atmet mehr.
Für einen letzten Anstieg kann man also auchmal einen größeren Gang riskieren. In einer mehrtägigen Rundfahrt sollte man eher haushalten. Wenn ich genügend Sauerstoff im Blut transportieren (und ihn dann auch verstoffwechseln) kann (wie auch immer ich dazu gekommen bin, vgl. Armstrong), sind also kleinere Gänge besser zu tolerieren, wenn man sie entsprechend trainiert hat (vgl. FatCat).
Wer in Physik aufgepasst hat, kennt die Goldene Regel der Mechanik: Was man an Kraft einspart, muss man an Weg (hier Ausdauer) zusetzen.
In - zugegebenermaßen sehr wenigen - Labors kann man seine optimale Trittfrequenz ermitteln (lassen). Es wird dazu (hoffentlich irgendwann) ein sogenanntes Leistungsschwellenkonzept geben, wo die Drehzahl ermittelt wird, bei der man die größte Leistung - z.B. bei Blutlaktat 3 mmol/l - erreicht. Inwieweit dieses Messergebnis mit dem Gefühl des Fahrers korreliert, bleibt abzuwarten.

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naja längere Rundfahrten mache ich nicht, aber interessant die erklärung.Danke!

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Wie und womit soll ich am Besten anfangen? Will unbedingt abnehmen! Kann ich das überhaupt schaffen?

Bin w,29,170cm,110kg.Ich bin "soviel Körper" ich weiss nicht ob ich das Abnehmen überhaupt noch schaffen kann. :( Ich weiss,wo meine Schwächen sind: zuviel Essen u zu wenig Bewegung.Eigentlich ist egal,ob ich "gesund" (Salat,Gemüse,Obst etc.) oder "ungesund" (Nudeln, Süssigkeiten etc.) esse,ich esse meistens zuviel.Weiss nicht,ob ich mein Sättigungsgefühl je wieder finde. :( Ich hab auch keinen Plan,WO und WIE ich anfangen soll,meine Lebensgewohnheiten umzustellen.Ich hab mir einen Hometrainer gekauft (Rad) und will aber nicht einfach drauflos fahren,sondern mit Sinn.Ich habe zum Glück -ausser bissl Kreuzschmerzen- keine gesundheitlichen Probleme.Aber ich will jetzt endlich was tun,ich will nicht noch mehr zunehmen,ich fühl mich nicht mehr wohl -schon lange nicht mehr.. Bitte habt ihr Tipps od. Ideen für mich,wie ich am Besten anfangen kann? Wie kann ich die Ernährung umstellen u Bewegung machen, damit beides zusammen spielt? Welchen Pulswert brauch ich,wie oft soll ich trainieren u wie lange? Ich will wenigstens auf ca.80 kg reduzieren.Aber ich bin ungeduldig u wenn sich nicht bald Erfolg zeigt,neige ich extrem schnell zum Aufgeben u verfalle wieder in die alten "mir is eh alles egal Strukturen" .. :(( Will Gewicht loswerden u meine Muskeln stärken, vor allem Brustmuskeln, Bauchmuskeln,Beinmuskeln.Genügt das Radfahren od. was kann ich sonst noch dafür tun? DANKE an Euch!

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Kann zu wenig Myostatin zu Übergewicht führen?

Hallo, ich habe einen BMI von 34, obwohl sogar alle Ärzte (!) völlig überrascht sind, wenn ich ihnen mein Gewicht verrate. Ich ernähre mich völlig normal, esse Obst und Gemüse, ernähre mich nicht von Fast Food, Pizza oder Cola (höchstens mal eine Cola light, kommt aber selten vor). Natürlich nasche ich auch gelegentlich, was sich aber in Grenzen hält.

Ich frage mich deshalb natürlich seit Jahren, wieso ich a) so ein hohes Gewicht habe und b) wieso ich nicht so schwer aussehe, wie ich in Wirklichkeit bin.

Ich sehe zwar natürlich nicht wie ein Bodybuilder aus, bin aber dafür, dass ich wirklich keinen Sport (bis auf Radfahren, wenn man das überhaupt einen Sport nennen kann) betreibe, recht muskulös. Einige Leute sagen mir nach, ich sähe wie ein Schwergewichtsboxer oder wie ein Football-Spieler oder gar wie ein "russischer Türsteher" aus. Natürlich habe ich auch ein paar Fettpolster - überwiegend an der Hüfte und seltsamerweise am Rücken. Ich habe zwar auch einen leichten (!) Bauchansatz, kenne aber Leute, die viel weniger wiegen als ich und einen auffälligen Bierbauch haben.

Auffällig muskulös sind meine Oberschenkel, wo nahezu kein Gramm Fett eingelagert ist. Auch sollen meine Schultern relativ breit sein, was ich selber nicht so sehe, mir aber schon häufig gesagt worden ist; so hat mir einst meine Physiotherapeutin erzählt, dass ich für mein Alter - ich war damals in der siebten Klasse (!) - ungewöhnlich breite Schultern hätte. Ebenso, so ist meine persönliche Einschätzung, ist mein Triceps (mein Bizeps nicht so sehr) recht stark ausgeprägt.

Seitdem ich seit einem halben Jahr Rad fahre, weil ich kaum noch gehen kann, sind meine Oberschenkel noch mehr angewachsen und ich habe noch mehr an Gewicht zugenommen. Sie sind mittlerweile so breit, dass ich ohne Boxershorts kaum noch laufen kann.

Seit ich im letzten Sommer ein Interview mit dem Bahnradsportler Robert Förstemann, dessen Körper kein Myostatin produziert, gesehen habe, frage ich mich, ob ich nicht auch so einen Gendefekt haben könnte. Meine fettfreien Oberschenkel sehen zwar Gott sei Dank (noch) nicht so aus wie seine, aber es geht allmählich in die Richtung.

Meine Fragen lauten folglich:

1. Kann eine Unterproduktion von Myostatin zu einem hohen BMI führe?

2. Ab wann ist der Gang zum Hausarzt gerechtfertigt? Ich habe nämlich große Angst ausgelacht zu werden, da ich zwar nicht wirklich fett, aber irgendwie bullig aussehe.

3. An welchen Facharzt würde ich weitergeleitet werden?

4. Kann der Muskelaufbau, so er wirklich die Ursache für den hohen BMI sein sollte, irgendwie gestoppt werden? Müsste ich Angst haben, dass sich die Muskeln dann in Fett umwandeln?

Ich hoffe, dass sich jemand mit diesem Spezialgebiet auskennt.

Vielen Dank!

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